Der Ausgabeaufschlag geht, ein neuer
Servicmarkt kommt

23.5.2001 (ots) - Agio, Aufgeld, Aufgabeaufschlag - gemeint ist immer das Gleiche: Wer Fondsanteile kauft, zahlt in der Regel einen zusätzlichen Obulus. Doch das ist kein Naturgesetz, sagt Gerd Bennewirtz, unabhängiger Fondsberater in Korschenbroich. "Der Fondsmarkt entwickelt sich weiter und mit ihm das Preis-Leistungs- Gefüge."
Gegenwärtig unterscheiden Fondsinvestoren Kosten, die punktuell anfallen, wenn sie aktiv werden und kaufen, von solchen, die regelmäßig im Verborgenen anfallen. Ein Beispiel für "aktive" Kosten ist der Ausgabeaufschlag, ein Beispiel für "passive" Belastungen die Managementgebühr. Ausgabeaufschläge sind für Investoren eine klare Sache, für die sie sogar Verständnis aufbringen. Denn die Produkte müssen zu ihm gelangen, und das besorgt der Vertrieb über Vermittler.
Die Fondsinvestoren werden sich schon bald umstellen müssen. "Im Preiskampf der Anbieter werden die Ausgabeaufschläge sinken", sagt Gerd Bennewirtz, geschäftsführender Gesellschafter der unabhängigen SJB Investment-Beratung in Korschenbroich. Schon heute zahle ein Investor aufgrund von Rabattierungen kaum mehr als drei bis vier Prozent. Wenn, wie von der Bundesregierung angekündigt, das Rabattgesetz und die Zugabeverordnung fallen sollten, werde sich dieser Wettbewerb noch verschärfen. "Und die private Altersvorsorge ist dabei der Katalysator", ergänzt

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