E-Banking hat noch grosses
Potential
Studie: Markt noch lange
nicht ausgeschöpft
12.02.05 - - Online-Banking
ist für Internet-Nutzer beinahe so selbstverständlich
wie Online-Shopping. Fast zwei Drittel der deutschsprachigen
Nutzer haben im vergangenen halben Jahr aktiv Internet-Banking
für private Zwecke genutzt, so das Ergebnis der Studie "Banking
& Brooking im Internet" von der Hamburger Marktforschungsfirma
Fittkau & Maaß.
Das Marktpotenzial des
Online-Banking-Marktes sei noch lange nicht ausgeschöpft.
7,5 Prozent der befragten User, die bisher noch kein Online-Banking
genutzt haben, wollen dies in naher Zukunft tun. Vor allem jüngere
Nutzergruppen zeigen eine hohe Bereitschaft. So haben 16 Prozent
der unter 19-Jährigen angegeben, im kommenden halben Jahr
Online-Banking nutzen zu wollen. Berücksichtige man aber
die Größe der einzelnen Altersklassen der deutschsprachigen
Internet-Gesamtnutzer, so sei zu erkennen, dass das Neukundenpotenzial
des Online-Bankings bei den 20- bis 39-Jährigen am größten
ist, heißt es in der Studie.
Die Gruppe der Online-Banking-Interessierten
unterscheidet sich von den bereits aktiven Nutzern. Während
von den aktiven Nutzern weniger als ein Drittel weiblich sind,
finden sich unter den Usern, die Online-Banking bald nutzen wollen,
immerhin 47 Prozent Frauen. Laut Studie müssen Online-Banking-Anbieter
hohe Anforderungen in den Bereichen Content und Usability ihrer
Websites erfüllen, um die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen.
Auch werde deutlich, dass eine reine Betreuung via Internet den
Anforderungen zukünftiger Online-Banking-Nutzer nicht gerecht
werde. Diese Zielgruppe lege gesteigerten Wert auf einen persönlichen
Ansprechpartner. Zudem werde die Möglichkeit, persönliche
Beratung in Anspruch nehmen zu können, wesentlich höher
eingestuft. Für die Studie wurden mehr als 111.000 WWW-User
interviewt. (pte)
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