Mittelstand und Forschung
noch enger verknüpfen
Wirtschaftsintegrierenden Forschungsförderung
(18.12.01-opm) - Die unabhängige
Kommission zur Evaluation der Förderung von Kooperationen
zwischen innovativem Mittelstand und wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen
prüfte die BMWi- Programme:
- Industrielle Gemeinschaftsforschung
der Arbeits- gemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen
(AiF) mit der Fördervariante ZUTECH
- Projektförderung
von kleinen und mittleren Unternehmen und externen Industrieforschungseinrichtungen
in den neuen Ländern
- Förderung innovativer
Netzwerke (INNONET) und
- Förderung von Kooperationen
zwischen Unternehmen und mit Forschungsinstituten (PRO INNO).
Die Experten sprechen sich
nachdrücklich für die Fortsetzung der staatlichen Förderung
von Kooperationsprojekten in Forschung und Entwicklung aus. Sie
diene dem Ziel, den Wissensgehalt der mittelständischen
innovativen Unternehmen zu erhöhen. Allerdings gebe es eine
Reihe wichtiger Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung. So empfiehlt
die Kommission:
- größeren Einfluss
der innovativen mittelständischen Unternehmen auf die Planung
und Durchführung von geförderten Forschungsprojekten,
um so Bedarfsorientierung und Umsetzungsrelevanz zu verbessern.
- mehr Leistungsanreize
in der Förderung: Erfolgskontrolle und Ausbau von Qualitätssicherungssystemen
in Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen Voraussetzung
für eine Weiterförderung im System werden.
- stärkeren Wettbewerb
zwischen privaten und öffentlichen Forschungseinrichtungen.
- Auch in Zukunft soll ein
regionaler Förderschwerpunkt in den neuen Ländern gesetzt
werden.
Mit der Umsetzung der Empfehlungen
der Kommission hat das BMWi bereits begonnen. Der komplette Bericht
kann auf der Homepage des BMWi heruntergeladen werden.
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