Nasdaq - Neuer Aktienmarkt
in Deutschland
Börsen Berlin, Bremen
und Nasdaq planen gemeinsam mit führenden deutschen Banken
neuen Aktienmarkt in Deutschland
- Berliner und Bremer Wertpapierbörsen
werden fusionieren
- Partnerschaft mit comdirect
bank, Commerzbank, Dresdner Bank - offen für weitere Marktteilnehmer
- Nasdaq-Technologie als
Grundlage für Handel mit deutschen und internationalen Standard-
sowie Wachstumswerten
- Zugang für Marktteilnehmer
über bestehende Infrastruktur
Nasdaq, 18. Juni 2002 ---
Die Börsen Berlin, Bremen und The Nasdaq Stock Market über
seine Tochtergesellschaft Nasdaq Europe werden gemeinsam mit
comdirect bank, Commerzbank und Dresdner Bank einen neuen Aktienmarkt
in Deutschland etablieren, an dem ab Januar 2003 deutsche und
internationale Standard- und Wachstumswerte gehandelt werden
sollen. Die Trägergesellschaft dieses neuen Aktienmarktes
soll durch eine Kapitalaufstockung der Bremer Wertpapierbörse
AG entstehen, an der die Berliner Börse, BWB Holding, comdirect
bank, Commerzbank, Dresdner Bank und die Nasdaq beteiligt sind.
Sie soll den offiziellen Namen Nasdaq Deutschland AG tragen und
ihren Verwaltungssitz in Berlin und Bremen haben. Die Berliner
und Bremer Wertpapierbörsen werden fusionieren.
Das Geschäftsmodell
der Börse basiert auf vier Elementen, die Vorteile für
Privatanleger, Market Maker, Banken und institutionelle Anleger
mit sich bringen:
- ein Best-Execution-Modell,
das Anlegern beim Handel mit deutschen und internationalen Wertpapieren
Preisvorteile und höhere Liquidität bietet
- ein transparentes Marktmodell
, das Wettbewerb zwischen Market Makern mit den Vorteilen eines
offenen Orderbuchs verbindet
- eine attraktive Plattform
für Neuemissionen von Wachstumsunternehmen aus allen Branchen
- der Nasdaq-Brand, unter
dem der neue Aktienmarkt vermarktet wird, bürgt für
Innovation, Qualität und Transparenz.
Nasdaq wird anfänglich
mit 50% an dem neuen Aktienmarkt beteiligt sein, die Dresdner
Bank mit 15%, comdirect bank und Commerzbank mit jeweils 7,5%
und die Börsen Berlin und Bremen mit jeweils 10%. Die Beteiligungsstruktur
ist offen für weitere Partner.
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