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Guerilla PR Marketing
 


Guerilla PR Marketing
PR für kleine Budgets

Jedes kleine und mittlere Unternehmen kennt das Problem. Antizyklisch soll man sich verhalten. D.h. wenn die Geschäfte schlecht laufen vermehrt werben. Doch bei der aktuellen Eigenkapitalausstattung und kreditverweigernden Banken ist das leichter gesagt als getan. Denn woher das Geld nehmen für Agenturen, Anzeigen, Radio oder TV-Spots (in regionalen Fenstern oder Spartensendern)?

Hier ist Kreativität gefragt. Selbst aus kleinsten Beträgen kann mit guten Ideen eine hohe Bekanntheit und Werbewirkung erreicht werden.

In jedem Fall ist es ein großer Irrtum zu glauben, daß nur mit großen Budgets und einer professionellen PR- und Presseagentur etwas ausgerichtet werden kann. Bei hunderten von Wegen kostengünstigen Marketings wollen wir uns hier vor allem auf PR und im besonderen Pressearbeit beschränken. Vernünftig eingesetzt können Sie damit die Kosten für bezahlte Anzeigen oder andere teure Werbemittel stark minimieren, wenn nicht gar vermeiden.

Erfolgreiche Pressearbeit bedeutet letztlich nichts anderes als Einsparung von (Werbe-) Kosten und Erhöhung des Umsatzes ohne den Einsatz von Verkäufern. Denn Pressearbeit ist nichts anderes als Verkauf mit anderen Mitteln. Sollen Sie die nun selbst machen oder eine Agentur einschalten?

In den meisten Fällen dürfte eine Presseagentur für kleine und mittlere Unternehmen wenig geeignet sein. Denn als kleine Firma ist für Sie der direkte, persönliche Kontakt zu den Redakteuren der örtlichen und der Fachmedien unabdingbar. Eine dazwischen geschaltete Institution führt nur zu Übermittlungs- und Interpretationsproblemen und ihr fehlt logischerweise auch in der Regel der Fach- und Sachverstand um Rückfragen eigenständig beantworten zu können. Sie schaffen mit der Einschaltung einer Agentur also nur einen Puffer zwischen sich und der Presse. Würden Sie einen solchen Puffer auch zwischen sich und Ihren Kunden aufbauen? Würden Sie Ihren Verkauf outsourcen, diesen rund alle drei Jahre aus- wechseln und Ihre Kundenkartei wegwerfen? Das passiert Ihnen aber bei den meisten Agenturen, wo die Mitarbeiter regelmäßig wechseln und wenn Sie die Agentur wechseln (was im Schnitt knapp alle drei Jahre passiert).

Unser Ansicht nach ist Pressearbeit Chefsache oder gehört zumindest in die Marketing-/Salesabteilung. Die kennt Ihr Produkt und Ihre Leistung und kann dies kompetent vermitteln und auch "verkaufen".

Im letzten ist schließlich der Redakteur nichts anderes als der Kunde für Ihre Informationen. Und sind die wirklich neu und interessant, bringen also z.B. einen konkreten Nutzen für seine Leser, dann ist er auch begierig darauf Ihre Informationen zu erhalten. Was Ihnen die Agentur sonst bieten kann: Presse- verteiler, Kontakte, Beratung bei der Formulierung von Pressemeldungen etc. ist meist weniger Wert als man denkt bzw. erwartet.

Einen Presseverteiler für Ihre Branche können Sie sehr leicht in kürzester Zeit aus dem Stamm bzw. dem Zimpel (zwei Branchenkataloge für Zeitungen, Magazine etc., die Sie entweder über eine Buchhandlung kaufen oder in Ihrer Stadtbibliothek kostenlos einsehen können), den branchenbezogenen Verzeichnissen des Kroll Verlages für Fachmedien und freien Fachjournalisten sowie Fachpresse- verzeichnissen der Messegesellschaften zu den einzelnen großen oder regionalen Branchenmessen zusammenstellen.

Pressemitteilungen sollten Sie grundsätzlich nur per Fax oder E-Mail versenden. Damit entstehen keine Kosten für Druck, Kuvertierung und Porto. Außerdem wissen Sie bei Briefen nicht wann die den Empfänger erreichen. Problematisch, wenn Sie den Redakteur zusätzlich noch anrufen wollen. Denn entweder hat er dann den Brief noch nicht oder er kann sich nicht mehr dran erinnern, weil es schon zwei Tage her ist und alle Redaktionen heute von Meldungen überschwemmt werden. E-Mail und Fax können Sie außerdem so timen, dass Sie an meldungsschwachen Tagen und rechtzeitig vor der Redaktionssitzung bei den Medien eingehen.

Keine Angst, das klingt sehr aufwendig, doch ist - nach dem ersten Aufwand für die Erstellung des Presseverteilers und der Kontaktaufnahme zu den Redakteuren - der laufende Aufwand in der Folgezeit extrem minimal. Für die Ermittlung der richtigen Ansprechpartner in den Redaktionen können Sie auch für einige Tage eine studentische Hilfskraft beschäftigen oder einen Praktikanten einsetzen, falls alle Ihre Mitarbeiter voll ausgelastet sind. Alles in allem sollte Sie die Aktion nicht mehr als 200 Euro kosten.

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Nun ist Kreativität gefragt. Denn im Prinzip ist alles eine Nachricht, es muß nur richtig verpackt werden. Die Presse interessiert zwar im Prinzip nur Neues und Nützliches (für deren Leser), dabei kann aber auch altbekanntes alternativ verpackt zu einer Neuigkeit (News) werden. Überlegen Sie, was Sie an (Dienst-) Leistungen erbringen, die Ihre Mitbewerber (so) nicht anbieten. Was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern. Auf jeden Fall einmal SIE selbst.

Gründen Sie einen Kundenclub. Dazu reicht, dass Sie jedem Kunden ein Plastik- kärtchen in die Hand drücken, dass Sie bei niedrigen Auflagen auch selber erstellen können = Laminieren (minimale Kosten) oder ein Bonusheft. Da kriegt er z.B. für jedes Brötchen dass er kauft einen Punkt. Sie können z.B. auch Lufthansameilen anbieten, die Sie bei der Lufthansa (Marketing) günstig kaufen können. Mögliche Schlagzeile: "Brötchen bringen Sie nach New York" oder "Mit der Zentralheizung über den Atlantik". Auch "Webmiles" oder "Payback" sind Alternativen.

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(wird fortgesetzt)



 





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