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Für Unternehmen wird
es daher wichtig sein, die Veränderungen der Vertriebskanalkosten
laufend zu beobachten und die Vertriebsstrukturen flexibel zu
gestalten, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können.
Multi-Channel- Strategien sind die Zukunft des Vertriebs. Diejenigen
Unternehmen, die vertriebsunterstützende Internetauftritte
aufgebaut haben, aber keine Produktivitätssteigerung feststellen
konnten, müssen ihre Internetstrategie überprüfen,
um nicht durch den Produktivitätsgewinn ihrer Konkurrenten
ins Hintertreffen zu geraten.
Schlechte Perspektiven
für reine Internet-Unternehmen
Die Untersuchung zeigt,
dass die Funktion des klassischen Außendienstmitarbeiters
immer noch so aktuell wie früher ist. Das Internet kann
den Außendienst verbessern, aber nicht ersetzen. Für
die meisten Unternehmen heißt die Antwort deshalb "Click
and Call": Internet und Außen- dienst bzw. Internet
und Vertriebspartner müssen mitein- ander kombiniert werden.
Das Resultat sind zunehmend vielschichtige, aber auch zunehmend
produktive Vertriebs- kanäle, die neue Zielgruppen erreichen
können. Schlechte Perspektiven sieht von den Hoff für
reine Internet- Unternehmen. "Im Business-to-Business- Bereich
werden die singulären Vertriebskanäle durch die Kombination
von Internet und Außendienst zunehmend ins Hintertreffen
geraten." Die Zukunft des Außendienstes beurteilt
der Experte für eBusiness dagegen äußerst positiv:
"Die Steigerung der Produktivität wird dazu führen,
dass in diesem Bereich eher mehr als weniger Mitarbeiter benötigt
werden. Denn einerseits können die Kundenbeziehungen bei
den Key Accounts intensiver gepflegt werden, anderer- seits können
die kleinen Kunden effektiver bedient, der Kundenkreis also ausgeweitet
werden. Die Außen- dienstmitarbeiter werden in Zukunft
nicht mehr so viel Zeit in die Erklärung ihrer Produkte
investieren müssen. Das Internet sorgt dafür, dass
der Vertrieb mehr Zeit hat, um sich seiner eigentlichen Aufgabe
zu widmen: den Kunden zu überzeugen."
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