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IT - Stellenmarktanalsye 2000

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Stellenmarktanalyse 2000
Aktuelle Situation und Trends

München (ots) - Die CDI Deutsche Private Akademie für Wirtschaft GmbH, eines der nach eigenen Angaben führenden deutschen Weiterbildungsunternehmen im Bereich IT- und kaufmännische Qualifizierung, führt seit 1987 eine jährliche Stellenmarktanalyse durch. Die ermittelten Trends und Entwicklungen am Arbeitsmarkt bilden die Basis für eine markt- und bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung. Die Stellenmärkte von 34 Printmedien und 5 Online-Jobbörsen wurden im 1. Quartal 2000 erfasst und ausgewertet. Die diesjährige CDI-Stellenmarktanalyse stellt neben der enormen Nachfrage nach IT-Personal, das boomende Berufssegment E-Business, gefragte Qualifikationsprofile, aber auch neue Wege in der Personalrekrutierung heraus.
Der IT-Stellenmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel - er hat sich zu einem stark ausgeprägten Bewerbermarkt entwickelt.

  • 75.000 IT-Fachleute werden gegenwärtig gesucht -
  • 350.000 werden es bis 2002 sein - und mit
  • 750.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis 2010 rechnet das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung.
  • Eine klägliche Anzahl von 5.400 Hochschulabsolventen steht dieses Jahr in Deutschland diesem Bedarf gegenüber.
  • Auch der Ansturm auf das Informatikstudium mit einem Anstieg von 79% im Vorjahresvergleich auf 19.000 Studienanfänger, der sich frühestens in fünf bis sechs Jahren bemerkbar machen wird, kann den
    Personalnotstand nicht ausgleichen.

Um die gewünschten Mitarbeiter zu gewinnen, müssen Unternehmen in diesen Tagen aktives Personalmarketing betreiben. Neben den klassischen Printstellenmärkten setzen Personaler auf Online-Jobbörsen, die eigene Homepage, Personalberater bzw. Headhunter, aber auch auf Karrieremessen und Firmenkontakttage an Universitäten.

Stellenmarkt IT-Kernberufe:

Der IT-Boom ist weiterhin ungebrochen. Die Nachfrage nach
Software-Entwicklern/Programmierern (32%) und System-, Netzwerk- und Datenbankspezialisten (24%) ist nochmals gestiegen.
Programmierfertigkeiten in C++, Java und C, sowie Netzwerk-, Datenbank- und Betriebssystemkenntisse zählen in dieser Reihenfolge zu den wichtigsten Fachqualifikationen. Das Know-how konzentriert sich im Bereich Datenbanken auf den Marktführer Oracle mit 46% der Nennungen - bei den Betriebssystemen auf Windows NT (36%) und Unix/Linux (32%).
In nur 52% der Stellenangebote wurde ein Studium oder eine
entsprechende Berufsausbildung verlangt. Damit haben auch
(Quer-)Einsteiger hervorragende Berufsaussichten. Wichtig sind Schlüsselqualifikationen wie Eigenaktivität, Selbstverantwortung und Teamfähigkeit.

Stellenmarkt Neue Medien:

Die technologische und wirtschaftliche Durchdringung des Internet löst einen explosionsartigen Anstieg der Stellenangebote aus. Das bewirkt vor allem die rasante Entwicklung des E-Business, also die Verlagerung von Geschäftsprozessen aller Art auf das Internet. Allein 32% der angebotenen Multimedia- / Internetstellen entfallen auf diesen neuen Bereich und weisen ihn damit als absolute Jobmaschine
aus. Dringend benötigt werden Internet- Software-Entwickler und Programmierer (26%).
Am wichtigsten sind Netzwerk- und Groupwarekenntnisse sowie Know-how in Software-Entwicklung und Programmierung - hier vor allem in HTML, Java und C bzw. C++. Aber auch Kenntnisse in Englisch und im E-Business bzw. E-Commerce zählen zum geeigneten Qualifikationsprofil. Die größten Arbeitgeber sind mit einem Anteil von 46% Multimedia- Agenturen und Softwarehäuser. Personaler erwarten von ihren Bewerbern ein hohes Maß an Eigenaktivität, Teamfähigkeit sowie Flexibilität und Kreativität. Schlüsselqualifikationen - und damit die Persönlichkeit - stehen im Vordergrund und werden weit höher gewichtet als die Ausbildung oder Berufserfahrung.

Stellenmarkt SAP:

Die stärkste Nachfrage richtet sich an SAP-Berater (47%), gefolgt von SAP-Anwendungsentwicklern (24%). Die wichtigsten zu beherrschenden Anwendungskomponenten sind Finanzwesen (FI) und Controlling (CO) mit jeweils 20% vor Materialwirtschaft (MM) mit 16% und Vertrieb (SD) mit 14%. Bei den erwarteten IT-Fachqualifikationen ragen Kenntnisse im Bereich Datenbanken - insbesondere Oracle - und im Bereich Betriebssysteme - insbesondere Unix/Linux - heraus. Zu den favorisiertesten Schlüsselqualifikationen zählen Kommunikations-, Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeit.

Stellenmarkt kaufmännische Berufe:

Der Stellenmarkt für kaufmännische Berufe ist in den analysierten Print-Medien mit einem Anteil von rund 65% am größten. Am gefragtesten sind Vertriebsmitarbeiter mit einem Anteil von 36% vor Fachleuten für das Finanz- und Rechnungswesen mit 18%. Auf der Arbeitgeberseite dominiert die Dienstleistungsbranche. 73% aller angebotenen Stellen im kaufmännischen Bereich werden von Dienstleistungs- unternehmen gemeldet.
Die Ergebnisse der Stellenmarktanalyse zeigen, dass im kaufmännischen Bereich PC-Anwenderkenntnisse ein absolutes Muss sind. Sie werden mit 64% in Stellenanzeigen sogar öfter genannt als kaufmännische Qualifikationen (43%) oder Fremdsprachen (39%). Office- und hier insbesondere Excel- und Wordkenntnisse zählen zu den elementaren Zugangsvoraussetzungen. Fremdsprache Nummer eins bleibt
Englisch mit 80% der Nennungen. Gefragte Schlüsselqualifikationen sind selbständiges Arbeiten und Teamgeist.

Stellenmarkt CAD:

CAD-Software-Produkte sind aus der Konstruktion und Entwicklung nicht mehr wegzudenken. Die Nachfrage richtet sich vor allem an Ingenieure (32%) und Konstrukteure (31%). Die Stellenangebote kommen aus Architektur-/ Ingenieurbüros (28%) und dem Anlagen-/Maschinenbau (19%). In Bezug auf die Fachqualifikationen wurde in 55% der Stellenanzeigen ein konkretes CAD-Software-Produkt genannt, davon mit 38% am häufigsten aufgeführt das PC-CAD-Produkt AutoCAD. Ausbildung und Studium spielen mit 77% und Berufserfahrung mit 54% der Nennungen für CAD-Stellen eine große Rolle.

CDI verfügt über eine eigene Online-Jobbörse JobConnect, um seinen Absolventen eine weitere Bewerbungsplattform zu bieten. Seit 1987 legt CDI eine fundierte Stellenmarktanalyse vor, die über die aktuelle Situation und Trends am Stellenmarkt informiert.
Die "CDI-Stellenmarktanalyse 2000" mit Texten, Grafiken und Fotos kann als Broschüre, auf CD-ROM und im Internet unter:
http://www.arbeitsmarkt.cdi.de abgerufen werden.


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