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Konzentration in der Autoindustrie
abgeschlossen
3.11.03 - - "Die Konsolidierung
ist, was den Markt für Personenwagen angeht, weitestgehend
abgeschlossen", sagt Rüdiger Grube, für die Konzernentwicklung
zuständiges Vorstandsmitglied von Daimler-Chrysler, in einem
Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4.
November. "Da haben wir die Endphase erreicht." Der
Stillstand resultiert in seinen Augen vor allem aus kartellrechtlichen
Gründen. Weitere Zusammenschlüsse könnten zur
Folge haben, daß Hersteller angesichts der verfolgten Mehrmarkenstrategien
zu einer Bereinigung des Produktprogramms gezwungen werden könnten.
Fazit für Grube: "Es
wird nur noch Bewegungen geben, die nicht so gravierend sind,
daß sie die Automobilwelt verändern werden."
Er rechnet vor, daß die sechs größten Hersteller
der Welt, zu denen Daimler-Chrysler gehört, 78 Prozent des
Personen- wagenmarkts und die zehn führenden 96 Prozent
des Markts beherrschen.
Grube gilt als einer der
Architekten der spektakulären Fusion von Daimler-Benz und
dem drittgrößten amerikanischen Autoproduzenten Chrysler
vor mehr als fünf Jahren. Heute ist Daimler-Chrysler nach
eigenen Angaben mit einem Marktanteil von weltweit 10,3 Prozent
im Personenwagengeschäft viertgrößter Automobilkonzern
der Welt, hinter General Motors, Ford und Toyota - und gleichauf
mit Volkswagen. In der Position berücksichtigt ist auch
die japanische Mitsubishi Motors, an der der deutsch-amerikanische
Konzern zwar nur mit 37 Prozent beteiligt ist, aber operativ
die Führung übernommen hat. Vor der Chrysler-Fusion
verfügte Daimler lediglich über einen Weltmarktanteil
von 1,6 Prozent.
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