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Förderung für energiesparendes
Bauen und Sanieren
1.11.03 - - Der Bund fördert
verstärkt energiesparendes Bauen und Sanieren. Darauf wies
die Parlamentarische Staatssekretärin Angelika Mertens am
Freitag bei der Grundsteinlegung eines Passivhauses in Hamburg-Eidelstedt
hin. Die Konditionen von Programmen zur Gebäudemodernisierung
der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seien verbessert
worden. Insbesondere mit dem neuen Programmteil zur CO2-Gebäudesanierung
werde die Reduzierung des Energiebedarfs im Bestand, der Austausch
alter Öfen und Heizungsanlagen, sowie der Einbau von Gas-
und Ölbrennwertkesseln in Kombination mit Solaranlagen gefördert.
Zudem erfolge eine Förderung des Neubaus von Energiesparhäusern.
Diese Beihilfe erfolge durch zinsgünstige Darlehen der KfW,
die eine Zinsverbilligung bis zu drei Prozent über einen
Zeitraum von zehn Jahren ermögliche. Bei der Bestandssanierung
auf das Niveau eines Niedrigenergiehauses, beziehungsweise Energiesparhauses,
könne die Förderung mit einem Teilerlass des Darlehens
von 20 Prozent kombiniert werden.
Die Bundesregierung will
hochwertige, innovative Energiespartech- nologien im Gebäudebereich
nachhaltig in den Markt einführen, erklärte die Staatssekretärin.
Um eine Breitenwirkung für die Energiespartechnologien zu
erzielen, sollen die Maßnahmen mittelfristig auch unter
wirtschaftlichen Aspekten sinnvoll sein. Ein hoher Wohnkomfort,
ein attraktives Wohnumfeld, soziale Stabilität verbunden
mit hoher architektonischer Qualität seien weitere wichtige
Kriterien, um langfristig verbesserte Marktchancen der energieeffizienten
Objekte zu gewährleisten.
Angelika Mertens verwies
auf die Durchführung von Modellvorhaben im Gebäudebestand
in möglichst allen Bundesländern. Die Projekte sollen
nach der Modernisierung einen Primärenergiebedarf unter
60 Kilowattstunden pro Quadratmeter aufweisen und damit die Anforderung
der Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich unterschreiten.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen werde die Deutsche Energieagentur auf einer Tagung
am 26./27. November diese Projekte näher erläutern
und zur Diskussion einladen.
Durch die anstehenden Wohnungssanierungen
und innovativen Projekte des energiesparenden Bauens wären
deutliche Impulse vor allem für die Bauindustrie möglich,
sagte die Staatssekretärin.
Mehr Informationen zu den
Förderprogrammen der Kreditanstalt f. Wiederaufbau finden Sie hier .... <>
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