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Denkkraftverlust
durch Jetlag
Geschäftsreisende, die sehr
oft interkontinentale Ziele ansteuern, stören dabei nicht
nur den Schlafrhythmus, sondern schädigen möglicherweise
auch ihr klares Denkvermögen.
Kwangwook Cho von der University of Bristol
hat bei einer Reihen-Untersuchung
herausgefunden, dass Reisende, die zwischen Interkontinentaltrips
mit erheblicher Zeitverschiebung (z.B. USA, Asien, etc.) nicht
wieder mindestens 14 Tage in der heimatlichen Zeitzone verbringen,
mit einer Schädigung des Denkvermögens rechnen müssen.
Konkret äußerte sich das
darin, dass
- einerseits die rechten Schläfenlappen
der Vielflieger ohne längere Pause zwischen den Reisen,
bezogen auf die jeweilige Gehirngröße, stets geringfügig
kleiner waren.
- andererseits im Speichel höhere
Konzentrationen des körpereigenen Stresshormons Kortison
vorhanden waren, von dem bekannt ist, dass es einen Schwund an
Gehirnmasse bewirken kann.
- die Vielflieger bei Denktests langsamer
reagierten als Probanden, die sich nach jedem Fernflug mindestens
14 Tage ausruhen durften.
Nach Ansicht von Cho sollte, um dauerhafte
Schädigungen des Gehirns zu vermeiden, zwischen Fernflügen
mit Zeitverschiebung jeweils eine mindestens 14-tägige Pause
eingelegt werden. (pte)
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