Mittelstandsportal - IT - Sicherheit

Wachsende Gefahr für Netzwerke durch USB Devices
Unkontrollierte Übertragung von Daten auf mobile Speichermedien wie iPods, USB-Sticks und Flash-Laufwerke bedroht Informationssicherheit in Unternehmen

14.09.2006 - Ein neues White Paper zur wachsenden Bedrohung durch das sogenannte "Pod-Slurping", d.h. den Datendiebstahl über mobile USB-Geräte, wurde heute von GFI Software veröffentlicht. Das White Paper erläutert die Gefahren tragbarer Massenspeicher und informiert über entsprechende Schutzmaßnahmen, die Unternehmen zusätzlich zum Einsatz von Perimeter-Lösungen wie Firewalls und Anti-Viren-Software treffen sollten. Das White Paper steht hier zum Download bereit.

Mobile Datenträger wie MP3-Player oder USB-Sticks werden immer kompakter, und gleichzeitig wächst ihre Speicherkapazität kontinuierlich. Kapazitäten von zwei, vier oder sogar 8 Gigabyte sind heute keine Seltenheit mehr. Nicht zuletzt die einfachen Anschlussmöglichkeiten und schnellen Datenübertragungsraten per USB- oder FireWire-Anschluss erleichtern den Einsatz der tragbaren Massenspeicher – und begünstigen den Diebstahl von Daten, für den der Begriff „Pod-Slurping“ geprägt wurde.

Die Beliebtheit externer Wechsellaufwerke wird in den kommenden Jahren in erheblichem Maße wachsen – bis zum Jahr 2009 sollen nahezu 124 Millionen tragbare Endgeräte wie iPods oder MP3-Player im Umlauf sein, so Prognosen der Studie „Worldwide and U.S. Compressed Audio Player 2005-2009 Forecast“. Zunächst nur als harmloses Spielzeug belächelt, zeigt sich zunehmend, dass diese Medien ein großes Gefahrenpotenzial für Unternehmen bergen und deren Informationssicherheit bedrohen. Der Datendiebstahl per USB-Speichermedium kann weitaus unauffälliger erfolgen als das Entwenden von Papierakten. Um Dateien zu überspielen, ist nicht einmal eine aufwendige Verkabelung notwendig.

Mobile Massenspeicher werden in vielen Firmen bereits zum regulären Datenaustausch verwendet, und ein generelles Blockieren dieser Endgeräte würde die Produktivität einschränken. Zum Schutz vor einer unautorisierten Verwendung müssen somit Maßnahmen implementiert werden, die eine gezielte Kontrolle tragbarer Speichermedien erlauben. Das neue White Paper soll hierfür das Bewusstsein schärfen und Unternehmen informieren, wie der Datendiebstahl per iPod, Digitalkamera, USB-Stick oder Flash-Laufwerk unterbunden werden kann.

„Über mobile Massenspeicher können vertrauliche Daten nahezu automatisch und unauffällig entwendet werden – selbst von technischen Laien“, gibt Simon Azzopardi, GFI Managing Director EMEA, zu bedenken. „Aus diesem Grund sollten Unternehmen technologische Schutzmechanismen einrichten, mit denen sich der Datenaustausch über tragbare Wechselspeicher netzwerkweit kontrollieren lässt.”

Das neue White Paper steht hier zum Abruf bereit.