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3. Krisenmanagement - Das Unternehmen ist kurz vor der Insolvenz.
Die ungünstige Marktlage wurde zu spät erkannt und
insgesamt wurde zu langsam darauf reagiert. Die meisten Ihrer
Führungskollegen haben sich bereits einen anderen Job gesucht
und warten nur noch auf das offizielle "Aus". Wie verhalten
Sie sich?
- a) Auf zum Arbeitsamt!
Lieber einen weniger gut bezahlten Job, als bald gar keinen Job!
- b) Auch wenn die Ratten
das sinkende Schiff verlassen - ein echter Kapitän geht
mit unter! Ich bleibe!
- c) Ich setze alle Hebel
in Bewegung, mache mich auf die Suche nach Teilhabern und prüfe,
ob es nicht irgendwelche offiziellen Fördermittel gibt,
die wir noch nicht verwendet haben. Schließlich hängen
noch viele andere Arbeitsplätze am seidenen Faden. Parallel
sehe ich mich um, was der Arbeitsmarkt für mich bereithält.
4. Integrität - Sie kommen neu in ein Unternehmen
und haben sich das Ziel gesetzt, mit Ihrem Team, das Sie im übrigen
erst von Ihren Plänen überzeugen müssen, ein Prestige-Projekt
zum Abschluss zu bringen. Wie lange brauchen Sie wohl für
die Überzeugungsarbeit?
- a) Mit Höflichkeit
und Kompetenz geht alles. Nach vier Wochen "Beschnuppern"
starten wir!
- b) Oh je, das dauert.
Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass es dazu mindestens
ein halbes Jahr braucht, ehe mir jeder Mitarbeiter bedingungslos
vertraut.
- c) Ich glaube kaum, dass
ich als "Neuer" ein Team dazu bewegen kann, Fleißarbeit
zu leisten!
5. Realitätsprinzip - Sie wissen, Ihre Sekretärin kann
Ihnen leicht an einem Arbeitstag die Unterlagen für vier
Präsentationen fertig machen. Durch einige dringende Termine
stehen Sie plötzlich vor ihr mit der Bitte nach weiteren
zwei Unterlagen für insgesamt sechs Präsentationen.
Wie verhalten Sie sich?
- a) Ich bin der Boss, also
macht sie das auch für mich. Notfalls muss sie eben Überstunden
machen.
- b) Ich sage zwei Präsentationen
ab. Ich wähle dabei die unwichtigsten Kunden aus.
- c) Ich bitte Sie höflich,
Ihr Möglichstes zu geben und stelle ihr in Aussicht, sie
und ihren Partner auf Firmenkosten zu einem grandiosen Abendessen
einzuladen - da sie ja selbst nicht zum Kochen kommt bei so vielen
Überstunden!
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