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Wie erreichen Sie das? Versetzen
Sie sich in die Lage des Gegenübers. Überlegen Sie,
welche Ängste Ihr Gesprächspartner haben könnte
oder welche Argumente ihm fehlen. Helfen Sie Ihren Partnern,
die richtige Entscheidung zu fällen. Bauen Sie Sicherheit
durch die richtigen Argumente auf. So bestärken Sie den
Kunden in seiner Entscheidungssicherheit und Entscheidungsfreude.
2. Das Prinzip der nachgeschobenen
Forderung
Wann immer wir eine Entscheidung
treffen bzw. getroffen haben, stellt sich in unserem Kopf die
Frage: "War das gut oder war das schlecht?" Logischerweise
halten wir die meisten Entscheidungen, die wir treffen - zumindest
zum Zeitpunkt der Entscheidung - für gut oder mindestens
für bestmöglich. Nachdem wir die Entscheidung getroffen
haben, beginnt zudem ein weiterer Bestärkungsvorgang: Wir
rechtfertigen die Entscheidung vor uns selbst. "Die Entscheidung
war gut, weil ..." oder "Diese Sache hat einfach ihren
Sinn, weil ..."
Diese "Entscheidungsrechtfertigung" wird in vielen
Verhandlungssituationen ausgenutzt, indem bestimmte Argumente
nicht nur richtig formuliert, sondern vor allem auch zum richtigen
Zeitpunkt genannt werden. Für bestimmte Punkte gilt, dass
Sie erst nach Verhandlungsende - sprich nach Einsetzen der Entscheidungsrechtfertigung
- "nachgeschoben" werden sollten.
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