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Softwarelösungen für CRM
gelten als großer Wachstums- bereich. Branchenkenner gehen
von Zuwachsraten von mehr als 40 Prozent aus. Viele sehen den
CRM-Markt gar an der Schwelle eines globalen Booms. Das weltweite
Umsatzvolumen bei CRM-Projekten im Jahr 2001, so die Experten,
liegt bei 4,7 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2002 sollen es bereits
rund zehn Milliarden mehr sein.
Mangelnde Einbindung von Marketing
und Vertrieb
Viele CRM-Anwender haben heute allerdings
mit dem gleichen Problem zu kämpfen: Laut Gartner Group
nutzen über ein Drittel der CRM-Käufer die erworbene
Software überhaupt nicht. Der Grund: Immer wieder wird mit
viel Aufwand teure Software installiert, die aber an den Bedürfnissen
der Anwender aus Marketing und Vertrieb vorbei geht. Oder noch
schlimmer: Sie ist so kompliziert, dass niemand damit umzugehen
weiß.
Die Schuld dafür ist nicht unbedingt
bei Software- Herstellern und Systemintegratoren zu suchen. Vielmehr
scheitern CRM-Konzepte häufig an internen Entscheidungsprozessen.
Nach einer Studie der Meta Group sind in über der Hälfte
der Unternehmen die IT-Abteilungen maßgeblich an den Kaufentscheidungen
beteiligt. Ihnen wird, da es sich um den Kauf einer Software
handelt, die größte Erfahrung zugetraut. Marketing
und Vertrieb allerdings werden bei der Auswahl deutlich seltener
zu Rate gezogen. Häufig bleiben deshalb nicht-technologische
Entscheidungskriterien, die in den Kompetenzbereich dieser Abteilungen
fallen,
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