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Marketing |
beim Softwarekauf unberücksichtigt.
Das Ergebnis: Die teure Software wird selten oder gar nicht genutzt.
Um gute Kunden muss man sich kümmern
Die Data-Mining-Euphorie vor einigen
Jahren führte in die gleiche Sackgasse. Die Unternehmen
fingen zwar an, mit Hilfe teurer Systeme Daten zu sammeln, aber
niemand konnte dieses Wissen wirklich umsetzen. Heute hat man
erkannt, dass eine gepflegte Datenbank alleine keine Kundenbindung
ermöglicht. Bisher verwalten die meisten Unternehmen eine
relativ anonyme Kundenmasse, die vielleicht noch nach Profitabilität
in A-, B- und C-Kunden aufgeteilt ist. Kundenpotentiale oder
Lebenszyklen werden in den meisten Fällen nicht ermittelt.
Gerade diese Daten sind für den Unternehmenserfolg aber
von entscheidender Bedeutung. Denn wie so oft gilt auch hier
die 80:20-Regel: In vielen Unternehmen werden 80 Prozent des
Gesamtumsatzes mit nur 20 Prozent der Kunden erwirtschaftet.
Weiter gilt: Einen neuen Kunden zu gewinnen kostet fünfmal
so viel, wie einen bestehenden Kunden zu halten. Für Unternehmen
macht es daher durchaus Sinn, der Identifizierung und Betreuung
ihrer profitablen Kunden entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken.
Softwaresysteme für alle Kanäle
Die Chancen, die moderne Technologien
bieten, werden hierzulande noch viel zu wenig genutzt. Welches
Unternehmen macht sich hierzulande schon die Mühe,
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