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Intelligente Lösungen
für verteilte Systeme
(11.1.03) - Für ein
effektives Arbeiten in Unternehmen ist eine optimale Verteilung
und Nutzung von knappen menschlichen und technischen Ressourcen
unerlässlich. Zu jeder Zeit, an jedem Ort und möglichst
passgenau sollen Wissen, Daten, Geräte und Rechnerkapazitäten
zur Verfügung stehen. Verteilte Systeme ermöglichen
über Landes- und zeitliche Grenzen hinweg die optimale Bündelung
der Ressourcen. Auf der Themeninsel »Verteilte Systeme«
auf dem Fraunhofer-Stand der CeBIT 2003 (12. bis 19. März
2003 in Hannover, Halle 11, Stand A24 / B36) werden Technologien
für Grid-Computing, Collaborative Virtual Environments,
E-Learning und Softwareentwicklung vorgestellt. Sie ist Teil
des Gemeinschaftsstandes, auf dem die Fraunhofer- Gesellschaft
unter dem Motto »Intelligente Lösungen für eine
Welt im Wandel« aktuelle Forschungsergebnisse aus der Informations-
und Kommunikationstechnik präsentiert.
Mit Hilfe von Computing-Grids
können Hard- und Softwareressourcen über Kontinente
hinweg und unabhängig von der verwendeten Plattform gebündelt
und genutzt werden. Zur Lösung von komplexen Problemen wird
die Leistung mehrerer Rechner zu einer Art virtuellem »Supercomputer«
zusammengeschaltet. Im Katastrophenschutz kommen Computing-Grids
bei der Bündelung und Kopplung von komplexen Umweltsimulationen
zum Einsatz, die nach Terroranschlägen oder Industrieunfällen
die Verbreitung von Schadstoffen in der Umgebung simulieren.
Die Arbeit der Zukunft
findet in kollaborativen virtuellen Umgebungen statt. Kosten-
und zeitintensive Dienstreisen entfallen, wenn sich Kollegen
aus der ganzen Welt mittels 3-D-Videokonferenz zur gemeinsamen
Projektarbeit im virtuellen Konferenzraum treffen. Architekten
und Makler werden von webbasierten Planungssystemen bei der Standortentscheidung
unterstützt. Content Management Systeme ermöglichen
nicht nur Dokumente gemeinsam zu erstellen und nutzen, sondern
auch den gesamten Arbeitsprozess zu planen, steuern und optimieren.
Um sich persönlich
weiterzubilden, braucht man künftig nicht mehr die Schulbank
zu drücken: Innovative Werkzeuge und Konzepte des E-Learnings,
von der Entwicklungsumgebung für Lernsoftware bis zum Qualifizierungsbaukasten
für Software-Ingenieure, ergänzen den Frontalunterricht
im Klassenzimmer und ermöglichen das individuelle Lernen
»just in time«. Knowledge-Management-Systeme ergänzen
diese Angebote und gewährleisten eine optimale Organisation,
Bewertung und Nutzung von organisationsinternem Wissen. Eine
integrierte 3-D-Visualisierung ermöglicht ihre intuitive
Bedienbarkeit.
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