Kosten für Dokumente
weitgehend unbekannt
Jeder 2. Geschäftsführer
kennt Ausgaben für Dokumente nicht
(12.1.03) - - Europäische
Unternehmen versäumen es, ihre Ausgaben für die Herstellung
und Pflege von Dokumenten nachzuvollziehen - Aufwendungen, die
sich schnell auf Hunderte Milliarden Euro im Jahr belaufen können.
Dies stellt die Studie Documents, People and Technology:
A European Perspective" fest. Bereits zum zweiten Mal hat
Xerox eine unabhängige Marktstudie im industriellen Sektor
in Auftrag gegeben. Das Unvermögen oder die mangelnde Bereitschaft
fast der Hälfte der europäischen Unternehmen, ihre
Dokumenten-bezogenen Kosten zu überwachen, hat wahrscheinlich
direkte Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis - zu einer
Zeit, in der die Kostenkontrolle eine Schlüsselrolle einnimmt.
Dies ist die Quintessenz
einer Studie, die das internationale Marktforschungsinstitut
MORI Telephone Surveys für Xerox unter 1.004 Geschäftsführern
und ihren Stellvertretern in sechs europäischen Ländern
durchgeführt hat. Obwohl es sich bei der Mehrheit der Befragten
um Unternehmensentscheider aus den Bereichen IT, Personalwesen,
Beschaffungswesen und Finanzen handelt, geben 49 Prozent von
ihnen an, keine Kosteneinschätzung bezüglich Dokumenten-bezogener
Ausgaben treffen zu können. Deutschland bildet hier keine
Ausnahme: 47 Prozent der von MORI befragten deutschen Entscheidungsträger
wissen nicht, wie viel Geld ihr Unternehmen jährlich für
Dokumente aufbringen muss.
Nach Berechnungen von Xerox
verbrauchen Unternehmen zwischen fünf und 15 Prozent der
jährlichen Einnahmen für den Dokumenten-Lebenszyklus,
der alle Aspekte der Dokumenten- produktionen und -pflege umfasst.
Jonathan Leaper, europäischer Marketing Manager von Xerox
Business Services, sagt: Wir schätzen, dass sich die
Dokumentenkosten in den sechs untersuchten europäischen
Ländern jährlich auf über 300 Milliarden Euro
belaufen. Nach unserer Erfahrung könnten in einem Unternehmen
durch Monitoring und aktives Dokumenten- Management zwischen
zehn und 30 Prozent der Kosten für den Dokumenten-Lebenszyklus
eingespart werden. Die Studie deutet daraufhin, dass in europäischen
Unternehmen Hunderte von Millionen Euro vollkommen unnötig
ausgegeben werden."
Den Befragten ist
die Bedeutung von Dokumenten für die Neukundengewinnung
und die Bestandskundenpflege durchaus klar", so Leaper.
Diese Einsicht findet jedoch keine Berücksichtigung
in einer entsprechenden finanziellen Kontrolle. Die Unternehmen
brauchen eindeutig professionelle Unterstützung - und sei
es nur, um nicht unnötig Geld zu verschwenden. Dieser Faktor
kann in der momentanen wirtschaftlichen Situation den Unterschied
zwischen Gewinn und Verlust ausmachen."
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