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Studie Dokumentenerschliessung
(12.4.03) - Täglich
müssen Büroangestellte in aller Welt Unmengen an Informationen
verarbeiten. Neben einer regelrechten Papierflut erschwert die
steigende Zahl elektronischer Dokumente zusätzlich die gezielte
Suche nach relevanten Informationen. Vor diesem Hintergrund erforscht
das mit dem Fraunhofer IAO kooperierende Institut für Arbeitswissenschaft
und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart
zusammen mit zehn Partnern aus Industrie und Wissenschaft Dokumenterschließungssysteme
der nächsten Generation.
Im Rahmen des Verbundprojekts
»Adaptive READ« wurde in den Jahren 2001 und 2002
jeweils eine bundesweite Befragung zum Werkzeugeinsatz in der
Dokumentenverwaltung durchgeführt. Die Befragungen wurden
vom IAT in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum
für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Océ
Document Technologies erarbeitet. Die Ergebnisse beider Befragungen
sind in einer neu erschienenen Studie zusammengefasst.
Die Auswertung zeigt z.
B., dass Papier in den Unternehmen nach wie vor eine entscheidende
Rolle als Informationsträger spielt. Werkzeuge zur gezielten
Informationssuche werden immer mehr von den Unternehmen gefordert.
Insbesondere der Mittelstand hat Nachholbedarf, was den Einsatz
solcher Technologien betrifft. Die hohen Kosten bei der Einführung
eines neuen Dokumentenerschließungssystems wurden dort
bisher gescheut.
In der Studie wird auch
beschrieben, welche Systeme momentan eingesetzt werden und wo
die Herausforderungen bei der Einführung liegen. Dabei werden
die verschiedenen Systemkategorien aus Sicht der Anwender analysiert.
Die »Empirische Studie
zum Werkzeugeinsatz im Umfeld der Dokumentenverwaltung«
(ISBN 3-8167-6274-3) ist beim IRB-Verlag erschienen und kann
über den Buchhandel oder im IAO-Shop
zum Preis von 99 Euro bezogen werden.
Internet: http://www.dm.iao.fhg.de
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