Vier von fünf deutschen Führungskräften
wünschen sich mobile Arbeitsformen

Europäische Führungskräfte mittlerer und großer Unternehmen wünschen sich mehr mobile Arbeitskonzepte. So das herausragende Ergebnis des dritten "Nextra eEurope Reports", der auch zeigt, dass die Deutschen im europäischen Vergleich die meiste Zeit in ihrem Büro verbringen. Von dezentralen und flexiblen Arbeitsformen versprechen sich die Manager gesteigerte Produktivität, Kostensenkungen sowie höhere Arbeitsmoral und effektivere Kommunikation. Der dritte Nextra eEurope Report zeigt außerdem, wo die Hemmnisse bei der Realisierung dieser Arbeitsformen liegen und welche Veränderungen die Befragten für ihr Familienleben oder ihre gesellschaftlichen Kontakte erwarten.
Im europäischen Durchschnitt wünschen sich mehr als zwei Drittel der Angehörigen des mittleren und oberen Managements (69,1 Prozent) die Möglichkeit der Nutzung dezentraler oder flexibler Formen des Arbeitens - etwa per Telearbeit aus dem Homeoffice. Deutschland und Großbritannien (beide 82 Prozent) sowie Norwegen (76 Prozent) erzielen in diesem Punkt Werte, die deutlich über dem Durchschnitt liegen.
Als Hauptnutzen mobiler Arbeitskonzepte wird die erhöhte Produktivität genannt (61 Prozent), gefolgt von den dadurch ermöglichten betrieblichen Einsparungen (57 Prozent). In Großbritannien verspricht man sich zuvorderst eine Steigerung der Arbeitsmoral (81 Prozent).

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