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Kosten senken mit dem papierlosen
Gehaltsbüro
(21.9.2001) Die Kosten
pro Lohnabrechnung im Idealfall zu halbieren ist das Ziel der
Firmenneugründung Lohntreuhand AG, Ettlingen Deshalb verzichtet
man völlig auf die kostenintensive manuelle Datenerfassung.
Im ersten Halbjahr ihres Geschäfts- betriebes werden bereits
17.000 Servicekräfte abgerechnet. Ziel des Unternehmens
ist, über eine offensive Preisstrategie die Nummer eins
im Outsourcing von Lohn- und Gehaltsabrech- nungen zu werden.
"Wir glauben an die Zukunft des papierlosen Lohnbüros",
sagt der Vorstandsvorsitzende Rudolf Schmidt. Alle Dokumente
werden am Eingangs-Tag digitalisiert. Das Unternehmen erfaßt
sämtliche Belege im Vollscanning-Verfahren und archiviert
sie elektro- nisch. Die Kunden können also auf eine eigene
Archivierung verzichten. Die digitalisierten Personalakten sind
jederzeit online zugänglich.
Automatisch werden zudem alle Belege beim Einscannen auf Plausibilität
und eventuell unterlaufene Fehler beim Ausfüllen geprüft.
Wichtige Voraussetzung für diese rationalisierte Erfassung
und Prüfung sind maßgeschneiderte Formulare. Diese
entwickelt die Lohntreuhand AG auf Wunsch ihrer Kunden.
"Zum Full-Service gehört für uns auch die Begleitung
unserer Kunden beim Bescheinigungswesen für Krankenkassen
und Sozialversicherung", so Rudolf Schmidt. Bei weit über
500 Krankenkassen in Deutschland sei das Bescheinigungswesen
inzwischen sehr komplex. Die vom Gesetzgeber durchgesetzte Vereinfachung
des Krankenkassenwechsels koste die Unternehmen immer mehr Zeit
für die An- und Abmeldung der Mitarbeiter.
Aufgrund der radikalen Prozeßoptimierung liegt der Preis
der Lohntreuhand AG 30 bis 50 Prozent unter den sonst üblichen
25 bis 35 Mark pro Abrechnung. (opm)
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