Die Allergiker-Oase
ohne Niesen den eigenen Garten genießen
Das Leben hat uns wieder. Endlich
ist es Frühling. Während die einen sich über die
ersten Krokusse freuen, werden Pollen-Allergiker von Triefnase
und Niesanfällen heimgesucht. Unterwegs kann man den Pollen
nur schwer aus dem Weg gehen. Im eigenen Garten allerdings, gibt
es ein paar Kniffe und Tricks um der Natur ein Schnippchen zu
schlagen. Wie also kann ich meinen Garten möglichst pollenarm
anlegen? Ute Kröger Chefredakteurin der Zeitschrift BAUIDEE
gibt einige Praxistipps:
Zum Beispiel sollte man sehen, dass man windgeschützte Räume
schafft. Das heißt also durch Hecken, Zäune, Mauern
oder Glaswände - dass Wind nicht die verschiedensten Pollen
da in den Garten tragen kann. Was auch eine gute Möglichkeit
ist, sind Wasserstellen, zum Beispiel Teiche. Wasser bindet Pollen
und man kann, wenn man Lust hat dann mit einem Käscher die
Pollen vom Wasser fegen. Wo man auch drauf achten sollte, dass
man im Garten keine Ecken hat, wo man Abfälle hat, Holzabfälle,
Laub oder sonstiges, weil da stecken auch Pollen aller Art drin.
Kernstück einer jeden grünen Oase hierzulande, ist
der Rasen. Aber empfiehlt sich die eigene Liegewiese auch für
den Allergiker-Garten?
Ein Klares "Nein" gegen Rasen. Was jetzt vielleicht
viele aufschrecken lässt. Aber Rasen oder Gräser generell,
wirken wie die Staubfänger. Und gerade nach dem Mähen,
wirbeln die ganzen Pollen durch die Luft. Optimal, genau wie
bei den Gehwegen, wäre es die Rasenflächen mit Kies
oder mit Pflaster zu belegen.
Wem jetzt so langsam die Felle wegschwimmen und wer meint, als
Allergiker müsste man seinen Garten am besten ganz mit Kies
und Pflastersteinen auslegen, der liegt zum Glück falsch.
Ute Kröger zeigt auf, was Allergiker unbedenklich anpflanzen
können und was nicht:
Vorsichtig sollte man bei Körbchenblühern sein und
bei Gräsern und vielen Gehölzen. Gut sind zum Beispiel
Heide, Kirschlorbeer, Efeu, Glockenreben, Wein und vor allen
Dingen auch beim Gemüse, zum Beispiel alle Wurzelgemüse
sind völlig ungefährlich für Allergiker.
Noch ein Hinweis zur Gartenarbeit: Hecken nur nach Regenfällen
schneiden und Unkraut jäten besser den anderen überlassen.
Das schont nicht nur die Nase sondern auch den Rücken.
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