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Gemeinsam arbeiten Mitarbeiter
von FOKUS und TwonkyVision im UPnP Forum und der Digital Living
Network Alliance (DLNA), um auf Basis der dort entwickelten Standards
eine herstellerunabhängige Vernetzung zu erreichen.
UPnP ist ein viel versprechender
Ansatz für die hersteller- und geräte-unabhängige
Kommunikation zwischen unterschiedlichen Komponenten im Heimnetzwerk.
Dahinter steckt eine Netzwerk-Architektur, die ursprünglich
den PC als zentrale Schaltstelle für digitale Medieninhalte
genutzt hat. Der TwonkyMedia-Server von FOKUS und TwonkyVision
ist eine Weiterentwicklung auf Basis von UPnP. Den FOKUS-Wissenschaftlern
geht es insbesondere darum, dass verschiedene Endgeräte
auch auf verteilt gespeicherte Multimediadaten zugreifen können.
»Der Media-Server ist nicht auf den PC beschränkt«,
unterstreicht Projektleiter Gran. In Zukunft sollen auch mobile
Geräte wie MP3-Player, Digitalkameras und Handys immer mehr
Speicherplatz bieten und dadurch nicht nur als kleine, handliche
Abspielgeräte für Bilder, Videos und Musik fungieren
sondern auch als Media-Server.
Die dezentrale »Intelligenz«
der Geräte lässt auch noch andere Szenarien zu: Mit
einem Handy oder Personal Digital Assistant (PDA) können
aus der Ferne Multimedia-Daten zu Hause abgerufen werden, Musikstücke
von der heimischen Festplatte geholt oder Videorekorder per Funkanweisung
gestartet werden. Ein anderer Trend ist die »Personalisierung«
der Geräte. Beispielsweise durchsucht ein »Personal
Media Recorder« die verschiedenen Fernseh- und Rundfunkprogramme
nach vorgegebenen Kriterien, stellt das gewünschte Programm
zusammen und speichert es automatisch ab. Auch das Auto wird
mit seiner Unterhaltungselektronik in das künftige digitale
Heim mit einbezogen. Die meistgespielten Songs im Haushalt könnten
automatisch als »Top 20« im Auto zur Verfügung
stehen. Die Szenarien von FOKUS umfassen auch drahtlose Übertragung
beispielsweise vom Einfamilienhaus in die Garage: Der PC-Nutzer
stellt sich zuhause sein Musikprogramm für unterwegs zusammen
und überträgt es über Nacht auf das Gerät
im Auto.
Je mehr Speicher zur Verfügung
steht, desto schwieriger wird der gezielte Zugriff auf die abgelegten
Medien. Oft beherbergen Speicherplatten tausende von digitalen
Bildern oder Musikstücken. In dieser Datenmenge gezielt
ein bestimmtes Bild per Fernbedienung am Fernseher zu finden
ist schwer. Auch ein Musikstück auszuwählen, von dem
zwar der Titel, nicht aber der Interpret im Kopf ist, überfordert
das System.
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