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Während der Privatmann
bereits jetzt schon kostengünstige WLAN-Lösungen im
eigenen Zuhause nutzen kann, wird das Thema dann richtig ins
Rollen kommen, je schneller es die Anbieter verstehen, die inzwischen
über 1000 WLAN-Standorte in Deutschland per Roaming-Vereinbarungen
allen Kunden zugänglich zu machen.
Seit April 2003 können
die Kunden zudem ihren Ortsnetzanbieter frei wählen, ohne
den Anschluss bei der Telekom zu kündigen. Call-by-Call
und Preselection wenn auch der Zeitpunkt der Einführung
umstritten war haben den Wettbewerb deutlich angekurbelt. Die
aus Kundensicht erfreulichen Preissenkungen haben jedoch Grundsatzfragen
im Wettbewerb neu aufgeworfen: Bis heute fehlt ein konsistentes
Entgeltkonzept für die Vorprodukt- und Endkundentarife der
Deutschen Telekom, durch das die einzelnen Geschäftsmodelle
und Wertschöpfungsstufen ohne Wettbewerbsverzerrung abgebildet
werden können.
Für das Jahr 2004
bleiben daher große Herausforderungen. Insbesondere Investoren
und Unternehmenschefs beobachten derzeit das Tauziehen um das
neue Telekommunikationsgesetz mit Argusaugen.
Inwieweit der Wettbewerb
hier eine Chance hat, wird über zukünftige Investitionen
und damit den Standort Deutschland entscheiden. Leider mussten
wir auch im letzten Jahr deutliche Remonopolisierungs-Tendenzen
feststellen. Dadurch wurde der Preissetzungsspielraum der DTAG
wieder erhöht. Steigende Preise sind ein deutliches Zeichen.
Insbesondere ist es der
RegTP nicht gelungen, die
wettbewerbsverzerrenden Wirkungen durch Bündelpreise der
Telekom z.B. im Bereich Aktiv Plus einzudämmen, erklärt
Jürgen Grützner. Zudem muss der Zugang zu breitbandigen
Diensten vernünftig reguliert werden. Die Bedingungen und
Preise zum sogenannten Bitstream Access werden unter anderem
die Diskussion im nächsten Jahr bestimmen. Deutschland muss
hier die Fähigkeit besitzen, die Internet- und Breitbandkommunikation
konsequent zu fördern. Das ist nur möglich, wenn Wettbewerb
auf breiter Basis zugelassen wird und eine vernünftige Regulierungspolitik
Früchte trägt.
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