Smartphones im Aufwind -
Handhelds stagnieren
Nokia auch bei intelligenten
Handys überlegen Marktführer
Der Markt für Mobilgeräte
entwickelt sich weiter unterschiedlich, mit einem starken Aufwärtstrend
bei Highend-Handys (Smartphones bzw. Featurephones) und einer
Stagnation bei Handhelds. Nach aktuellen, von der britischen
Marktforschungsgruppe
Canalys veröffentlichten
Zahlen wurden im ersten Quartal rund um den Globus knapp sechs
Mio. Mobilgeräte verkauft. Das ist ein Plus von 41 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Während sich allerdings der
Absatz von intelligenten Handys mehr als verdoppelte, legten
Handhelds lediglich um ein Prozent zu.
Die britischen Marktforscher
haben in ihrer Studie
Smart- und Featurephones bzw. Handhelds und mobilfunkfähige
Handhelds erfasst. Auf dem Gesamtmarkt hat sich auch im ersten
Quartal der finnische Handyriese Nokia behauptet, der bei intelligenten
Handys 1,67 Mio. Geräte verkaufte, ein Plus von 85 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Nokia kam damit auf einen Marktanteil
von 28,2 Prozent, ein Zuwachs von fast sieben Prozentpunkten
im Vergleich zum ersten Quartal 2003. Auf Platz zwei rangiert
palmOne, das auf 996.000 verkaufte Geräte kam, ein Minus
von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr bzw. ein Absturz
bei den Marktanteilen von 26 auf knapp 17 Prozent.
Zulegen konnte dagegen
Hewlett-Packard (HP) mit seinen Handhelds, das auf 578.000 verkaufte
Einheiten kam, ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr
und ein Marktanteil von 9,7 Prozent. Einen erheblichen Zuwachs
verzeichnete der kanadische Anbieter Research in Motion (RIM),
der durch seine Expansion nach Europa seinen Absatz vervierfachen
konnte und damit auf Platz vier kam. Abgestürzt ist dagegen
mit seinen Handhelds Sony.
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