|
Angeblich größter
Verlust der Artenvielfalt seit dem Sauriersterben festgestellt
(hib/WOL) Als dramatische
Krise der Biosphäre - des gesamten menschlichen, tierischen
und pflanzlichen Lebens auf der Erde - bezeichnen 12 unabhängige
Professoren des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung
für Globale Umweltveränderungen (WGBU) die gegenwärtige
Auslöschung der Gen- und Arten- vielfalt. [ Ähnelt
sehr der Club of Rome Studie, die sich als dramatisch falsch
herausgestellt hat ]
Den Erkenntnissen zufolge könne die Geschwindigkeit mit
der derzeit die Gen- und Artenvielfalt des Planeten vernichtet
wird, die krisenhafte Entwicklung, bei der vor 65 Millionen Jahren
die Saurier ausstarben, noch übertreffen. [könnte
! - Oder auch nicht!] Der Bericht über "Welt im
Wandel - Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Biosphäre"
wurde in Form einer Unterrichtung vorgelegt (14/6706).
Die Wissenschaftler stellen fest, mit dem Verlust ungezählter
Tier- und Pflanzenarten würden genetische und psychologische
Baupläne von großem Wert verloren gehen. Betroffen
sei nicht allein die wildlebende Fauna und Flora, auch die genetischen
Ressourcen landwirtschaftlicher Nutzpflanzen aus jahrhundertealter
traditioneller Zucht und Bewirtschaftung, stünden auf dem
Spiel. [ Gut, daß die in der Technik nichts zu sagen
haben, sonst würden sie wohl vehement gegen die Substituierung
der Pferdekutschen durch Autos ankämpfen ]
Der feststellbare Gen- und Artenverlust wiege um so schwerer,
als es sich um irreversible, also unumkehrbare Vorgänge
handele: Verlorenes bleibe verloren, verpasste Chancen kämen
nicht wieder.
Hauptverursacher des Artensterbens sei der Mensch, der Landschaften
und Ökosysteme weltweit durch Raubbau an Wäldern, durch
landwirtschaftliche Nutzung und durch Besiedelung verändere.
Ein weiterer dramatischer Eingriff erfolge in den globalen Metabolismus
der Biosphäre.
So werde etwa die Hälfte
der weltweiten Protosyntheseleistungen der Pflanzenwelt beeinflusst
und die CO² -Konzentration der Atmosphäre durch den
Zivillationsprozess bereits um ein Drittel erhöht.
Um die zunehmende Beeinträchtigung der natürlichen
Lebensgrundlagen und damit des menschlichen Wohlstandes und Wohlbefindens
zu verlangsamen oder zu stoppen, hat der Beirat fünf "biologische
Imperative" für die künftige Politikorientierung
formuliert.
- Danach sollen Nutzungsbeschränkungen
für Schutzgebiete überregionaler globaler Bedeutung
gesichert und Nachhaltigkeitsgrenzen vorhandener, intensiv genutzter
Land- und Forstwirtschaftsflächen nicht überschritten
werden.
- Zwei weitere Maßgaben
gelten der Sicherung aktueller biologischer Ressourcen zur Erhaltung
von Biopotentialen für die Zukunft
- und der Sicherung von Zonen
mit genetisch besonders wertvollen Pflanzen sowie der biologischen
Vielfalt der natürliche Ökosysteme in tropischen Wäldern
oder Korallenriffen.
- Der vierte Imperativ gilt
der Bewahrung des globalen Naturerbes durch ein Netzwerk von
Schutzgebieten für repräsentative Beispiele aller natürlicher
Ökosystemtypen. Dazu gehört laut Bericht auch der Schutz
von Arten, die sonst keine Überlebenschance hätten.
- Mit der Erhaltung der Regelungsfunktionen
der Biosphäre soll schließlich eine "globale
Leitplanke", die bereits für den Klimaschutz entwickelt
worden sei, auf die Biosphäre übertragen und angewendet
werden. Die Wissenschaftler erklären, ein weltweit effektives
Schutzsystem sei finanzierbar und werde Kosten von jährlich
38 Milliarden DM verursachen.
So gelte es, die zwischenstaatliche
Zusammenarbeit für biologische Vielfalt zu intensivieren
und vor allem Wissensdefizite auszuräumen. der vielleicht
wichtigste Aspekt beim Thema Biosphäre sei ein eklatanter
Wissensmangel.
Nur ein kleiner Teil der Arten sei bislang beschrieben, die Gesamtzahl
der Arten weltweit bislang nicht einmal der Größenordnung
bekannt und damit der Verlust auf vielerlei Ebenen kaum abzuschätzen.
[ Dieses Schlussargument macht schon klar, dass alle o.g.
Vermutungen eben nur solche sind. Keiner untersucht oder weiß
wie viele Arten in der gleichen Zeit neu entstanden sind und
wie viele sich einfach "überlebt" haben. Evolution!
Es würde ja heute auch niemand ernsthaft die Saurier wieder
haben wollen. U.E. völlig unnütze und leider auch unfundierte
Studie a la Club-of-Rome Krisenszenario. Wir haben in der Vergangenheit
teilweise Klimaschwankungen von 10 Grad in 100 Jahren in Europa
gehabt, weshalb prognostizierte Schwankungen von 0,5 bis 1 Grad
vernachlässigbar sind. Es kann - oder will - sich nur keiner
daran erinnern was vor länger - als gestern - auf der Erde
passiert ist. Die o.g. Studie ist eine typische Besitzstandwahrer-
und Bedenkenträgerstudie, die die Natur = natürliche
Evolution negiert. ] |