Virtuelle werden traditionelle
Messen ablösen
Virtuelle CRM-Messe startet
im April
acquisa und IMP, Veranstalter
der Customer
Relationship Management, Messe & Kongress starten
gemeinsam die virtuelle CRM-Messe, die ab Mitte März auf
der Website www.acquisa-crm-expo.de Anbieter und Berater rund um CRM ausführlich
in Wort und Bild präsentiert.
Das neue Messekonzept kombiniert
die Stärken von zwei Marktführern. Der erfolgreiche
Messe- und Kongressevent, mit 4.500 Besuchern in Köln 2001,
wird im Internet auf 365 Tage im Jahr ausgedehnt. acquisa hat
eine monatliche Auflage von 42.000
Exemplaren und sorgt mit entsprechender Anzeigenfläche und
Homepageverknüpfung für eine reichweitenstarke Präsenz
der virtuellen Messe im Markt. www.acquisa.de verzeichnet schon heute pro Monat
15.000 bis 18.000 Visits. Man rechnet dabei mit etwa 5.000 bis
10.000 hochqualifizierten Besuchern.
»Die virtuelle Messe
wird alles bieten um Ausstellern und Interessenten den bestmöglichen
Marktkontakt zu ermöglichen«, ist das Ziel der Macher.
Online soll´s zur Cebit 2002 gehen.
Unter dem Gesichtspunkt der
seit dem 11. September gestiegenen Reiseunlust (Risikos) und
Kostenbewußtseins verabschieden sich immer mehr große
Firmnen von Messebeteiligungen. So werden auf der ITB die drei
der vier größten Reiseveranstalter fehlen. Auch von
der CeBIT ziehen sich Aussteller zurück. Nischenmessen trifft
es noch härter. Sicher werden auf Sicht die großen
Präsenzmessen nicht vom Markt verschwinden, doch gerade
in überschaubaren Zielmärkten (z.B. Customer Relationship
Management) macht es Sinn Messen ins Internet zu verlagern. Auch
die Messe Hannover zeigt Ansätze hierzu.
Bereits auf mittlere Sicht
werden wohl nur noch reine regionale Verkaufsmessen und einige
wenige überregionale Events bestehen bleiben, die aber auch
verschwinden werden, wenn der Messebesuch nicht gleichzetig mehr
bietet. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Welthauptstadt
der Messen "Las Vegas". Hier finden täglich Messen
und Kongresse statt und hier kommt man gerne hin, weil Entertainment
pur geboten wird. Den Messerummel erledigt man quasi nebenbei.
Nirgendwo sonst auf der Welt käme man wohl auch auf die
Idee parallel zur Consumer Electronic Show in den gleichen Hallen
eine große Sexmesse zu veranstalten. Und wie man an den
Badges sieht klappt die Synergie hervorragend.
D.h. dass Städte wie
New York, Berlin und München sicher weiter die ein oder
andere große Messe halten können. Für Hannover
sehe ich da aber z.B. wenig Zukunft. Weiter werden die mittleren
Messen und reine Fachsegmentmessen nur durch Synergien überleben
können. Wie z.B. in Stuttgart, wo fünf Messen im Multimediabereich
zum selben Termin laufen. |