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Unterstützung
bei Nachfolge im Mittelstand angemahnt - Mittelstand darf nicht
für Politikspielchen missbraucht werden
"Wenn es um die Lösung
konkreter Probleme geht, bleibt der Mittelständler weiter
auf sich allein gestellt. Bestes Beispiel: Die Unternehmensnachfolge!",
so Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer
des Zentralverbandes Gewerblicher Verbundgruppen. "Es
wird zwar darüber geklagt, dass tausende mittelständische
Unternehmen keinen geeigneten Nachfolger finden, doch für
die Qualifikation der Nachwuchskräfte wird zu wenig getan".
So stehe der Initiative Schulen ans Netz bei den Berufsschulen
nichts vergleichbares gegenüber.
An Eigeninitiative fehle es nicht,
wie die in den Verbundgruppen des Handels und des Handwerks organisierten
rund 180.000 Mittelständler bewiesen. Die Verbundgruppen
im Handel böten neben Einkaufs-, Marketing- und Informations-Know-how
eine breite Palette an Dienstleistungen. Hierzu gehöre auch
die Qualifizierung für potentielle Nachfolger, die marktadäquat
und branchenspezifisch ausgebildet würden. Ihnen soll Mut
gemacht werden, trotz der häufig negativen Schlagzeilen
zur Berufstätigkeit im Handel den elterlichen bzw. einen
Nachfolger suchenden Betrieb zu übernehmen und damit die
mittelständische Handelslandschaft zu erhalten. |