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50.000 Existenzgründer
stehen jedes Jahr im Behörden-Stau / Jeder fünfte Existenzgründer
muss vor dem Business-Start bis zu fünf Genehmigungen einholen
(ots) - 50.000 Existenzgründer
werden jährlich vor ihrem Business-Start durch die staatliche
Regulierungswut ausgebremst: Die Jagd nach Bau-, Anlagen- oder
Brandschutzgenehmigungen verzögert jedes sechste Startup
erheblich und zwingt fast die Hälfte der Gründer zu
Wartezeiten von bis zu sechs Monaten, ein Viertel sogar zu Verzögerungen
von einem Jahr. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Deutsche
Ausgleichsbank (DtA) unter 2.500 Jungunternehmern durchführte.
Danach
muss jeder fünfte Existenzgründer bis zu fünf
Genehmigungen einholen, der Durchschnitt liegt bei zwei bis drei
Behördenstempeln.
Das Abklappern von Ämtern kostet nicht nur Nerven: Ein Betrieb
mit drei Angestellten zahlt im Schnitt 15.000 Mark jährlich
für Genehmigungen. Kritik übten die Gründer außerdem
an der mangelnden Transparenz im Behördendschungel, der
komplizierten Verwaltungssprache und der Tatsache, dass für
jede zu klärende Frage ein anderes Amt zuständig ist.
Über die Hälfte der Befragten wünscht sich deshalb
eine einzige kompetente Anlaufstelle, an der alles auf einen
Schlag zu erledigen ist. Zentralämter wie etwa in Heidelberg
sind bisher noch die positive Ausnahme.
Viele Beamte haben zudem kaum Verständnis für die
Probleme von Unternehmern. Jede siebte Verzögerung ist auf
willkürliches Handeln einzelner Behördenmitarbeiter
zurückzuführen, heißt es in der DtA-Studie.
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