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Vorläufige Ergebnisse der Jahresstatistik
Mit den Zahlen für das 4. Quartal
legt der BVK die vorläufigen Ergebnisse der Investmenttätigkeit
für das gesamte Jahr 2001 vor. "Wir haben einen deutlichen
Rückgang bei den Investitionen erwartet, wenngleich auch
keinen krisenhaften Absturz. Die Ergebnisse wiederspiegeln dies.
Die in 2001 neu aufgenommenen Mitglieder haben ein Neugeschäft
von 1,1 Mrd. eingebracht und damit zu einem Gesamtergebnis
von 4,3 Mrd. beigetragen" verweißt Dr. Werner
Schauerte, Vorsitzender des Vorstandes des BVK. Vom gesamten
Neugeschäft entfielen 73,0 % auf Erstengagements, wobei
hier die Buyout's ihren Niederschlag finden, und 27,0 % auf Folgeinvestments.
In der Struktur der Investitionen nach Finanzierungsphasen gab
es die erwarteten deutlichen Veränderungen: Early stage-Investments
nahmen mit 26,8 % einen geringeren Anteil ein als im Vorjahr,
aber dieses Marktsegment ist, entgegen allen Vermutungen, nicht
weggebrochen. Expansionsfinanzierungen machten auf das Jahr bezogen
insgesamt 36,4 % aus. Auf Buyout's entfielen insgesamt 36,8 %,
wobei insbesondere große LBOs deutlich zugelegt haben.
Die großen Buyout's führen u.
a. dazu, dass im Branchenverteiler Chemie/Werkstoffe mit 15,9
%, Maschinenbau mit 11,7 % und Konsumgüter mit 10,8 % zu
den bevorzugten Branchen zählen. Daneben zeigen die Anteile
von Computer-Software und Biotechnologie mit 14,4 % respektive
11,5 %, dass die neuen Technologien an Bedeutung nicht verloren
haben. Geringere Anteile entfielen dagegen auf Kommunikationstechnologie
mit 7,9 %. Investments rund ums Internet kamen branchenübergreifend
auf 4,4 %.
Der Anteil von inländischen Investments
ist 2001 auf 69,9 % zurück gegangen, dem gegenüber
haben Investments im Ausland zugenommen. Dies ist einerseits
auf die neuen Mitglieder zurück zu führen, andererseits
aber auch ein Ergebnis einer Tendenz zu mehr Internationalisierung
im Geschäft. Auf das europäische Ausland entfielen
19,3 % aller Investitionen und 10,7 % wurden in den USA getätigt.
Innerhalb der Bundesrepublik führen Investitionen in Bayern
(15,2 %), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (13,7 %), Hessen (11,0
%), Baden-Württemberg (8,4 %) und Berlin (6,6 %).
Die Struktur der Abgänge ist ein Spiegelbild
der Konsolidierung. Trade sales kamen auf 20,3 %, IPOs machen
nur 0,4 % aus aber sonstige Aktienverkäufe beliefen sich
noch auf 7,7 % und Rückzahlungen von stillen Beteiligungen
und Gesellschafter- darlehen kamen auf 18,7 %.
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