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Die Stimmung der Industrieunternehmen
hat sich offenbar nach dem raschen Ende des Irak-Konflikts wieder
spürbar aufgehellt. Insbesondere die Geschäftserwartungen
werden merklich günstiger beurteilt. Auch der ZEW-Konjunkturindikator,
der die Erwartung von Finanzmarktexperten wiedergibt, stieg im
Juli zum siebten Mal in Folge an. Eine solche Divergenz von realwirtschaftlichen
und Stimmungsindikatoren könnte einen konjunkturellen Wendepunkt
anzeigen.
Fast alle Prognosen unterstellen
für die zweite Jahreshälfte eine Belebung der Weltwirtschaft.
Das dürfte auch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
im späteren Jahresverlauf positiv beeinflussen. Nicht zuletzt
von den kräftigen geld- und finanzpolitischen Impulsen in
den USA könnte über die außenwirtschaftliche
Verflechtung auch die deutsche Wirtschaft profitieren. Vor diesem
Hintergrund dürfte es im Jahresverlauf zu einer moderaten
konjunkturellen Erholung kommen.
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