Einzelhandelsumsatz im November
minus 6 Prozent
7.1.03 - -- Wie das Statistische Bundesamt anhand erster vorläufiger
Ergebnisse aus fünf Bundesländern, die rund 70% des
Gesamtumsatzes auf sich konzentrieren, mitteilt, setzte der Einzelhandel
in Deutschland im November 2002 nominal (in jeweiligen Preisen)
6,3% und real (in konstanten Preisen) 6,0% weniger als im November
2001 um. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Nach Kalender-
und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 - BV 4)
wurde im Vergleich zum Oktober 2002 nominal 3,3% und real 3,2%
weniger abgesetzt.
In den ersten elf Monaten
des Jahres 2002 setzte der Einzelhandel nominal 2,2% und real
2,5% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum um.
Nur der Facheinzelhandel
mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten
sowie Apotheken verbuchten im November 2002 gegenüber November
2001 einen Umsatzzuwachs (nominal + 1,1%, real + 4,2%).
In den anderen Branchen
des Einzelhandels ging der Umsatz zurück: Der Einzelhandel
mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren (nominal und
real jeweils - 6,4%); die Lebensmittelgeschäfte mit einem
breiten Sortiment (Supermärkte, SB-Warenhäuser und
Verbrauchermärkte) mit nominal - 6,3% und real - 6,2%, der
Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln
- dazu gehören u.a. die Delikatessgeschäfte - (nominal
- 6,9%, real - 7,6%) sowie der Einzelhandel mit Nicht-Nahrungsmitteln
- dazu gehört der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern
- (nominal - 6,3%, real - 5,8%). Umsatzrückgänge gegenüber
dem Vorjahresmonat verzeichneten innerhalb des Einzelhandels
mit Nicht-Nahrungsmitteln der sonstige Einzelhandel mit Waren
verschiedener Art, zu dem die Waren- und Kaufhäuser gehören,
mit nominal und real jeweils - 5,7%, der Versandhandel (nominal
- 6,9% und real - 7,1%), der Facheinzelhandel mit Hausrat, Bau-
und Heimwerkerbedarf (nominal - 6,9% und real - 7,4%), der sonstige
Facheinzelhandel (z.B. Buecher, Zeitschriften, Schmuck,
Sportartikel) mit nominal - 7,4% und real - 7,7% sowie der Facheinzelhandel
mit Textilien, Bekleidung und Schuhen mit nominal - 9,0% und
real - 8,7%.
 |