Förderung von Auslandsmessebeteiligungen
muss dauerhaft erhöht werden
12.06.03 - - Die Bundesregierung
richtet in Abstimmung mit dem AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss
der Deutschen Wirtschaft die Auslandsmesseförderung noch
stärker auf die Belange des Mittelstandes aus. Dies ist
einer der Kernpunkte der Außenwirtschaftsoffensive Weltweit
aktiv, die das Bundeskabinett am 4. Juni offiziell verabschiedet
hat. Der AUMA begrüßt, dass etwa durch die Begrenzung
der förderbaren Standfläche, aber auch durch mehr preisgünstige
Paketangebote der Durchführungsgesellschaften zusätzliche
Mittel für Messebeteiligungen, insbesondere kleiner und
mittlerer Unternehmen zur Verfügung stehen. Für das
laufende Jahr können mit einem Etat von 35 Mio. offizielle
deutsche Beteiligungen bei 212 Veranstaltungen im Ausland gefördert
werden. Für das Jahr 2004 haben sich das Bundesministerium
für Wirtschaft und Arbeit und der AUMA im Rahmen des Arbeitskreises
für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA auf die Aufnahme
von rund 250 Beteiligungen in das vorläufige Auslandsmesseprogramm
verständigt. Für dieses Rekordprogramm stehen im Rahmen
der mittelfristigen Finanzplanung derzeit 33,5 Mio. zur
Verfügung. In Gesprächen mit führenden Mitgliedern
des Haushaltsausschusses des Bundestages haben AUMAPräsident
Dr. Horst Dietz und Hauptgeschäftsführer Dr. Hermann
Kresse vor einigen Tagen deutlich gemacht, dass trotz vereinbarter
kostensenkender Maßnahmen diese Mittel für die Realisierung
des kompletten
Programms kaum ausreichen dürften.
Der AUMA fordert deshalb, dass die Bundesregierung ihren Etatansatz
für 2004 und darüber hinaus auf 40 Mio. erhöht,
damit die jetzt gestartete Außenwirtschaftsoffensive tatsächlich
zu einer dauerhaften Stärkung insbesondere der mittelständischen
Exporte beitragen könne. Eine Forderung der wir uns nur
anchließen können.
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