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Dies ist ausschließlich
auf die Zunahme des Dieselkraftstoff- verbrauches zurückzuführen,
der 2001 um gut ein Drittel über dem Wert von 1991 lag.
Der Vergaserkraftstoffverbrauch war dagegen infolge des Rückganges
der Pkw-Fahrleistungen seit 2000 um 10 % niedriger.
Hauptursache dafür
dürften die seit 2000 eingetretenen sehr kräftigen
und, im Vergleich zu früher, ungewöhnlich lang anhaltenden
Preissteigerungen sein, die zum Teil auf veränderte Marktbedingungen
und Währungsrelationen, zum Teil auf die Erhöhung der
staatlichen Abgaben zurückzuführen sind. Sie haben,
wohl auch im Zusammenwirken mit den Unsicherheiten über
die Einkommensentwicklung und die Beschäftigungssituation,
in ähnlicher Weise wie beim sonstigen Konsum zu Kaufzurückhaltung
bei Kraftstoffen und zu einer geringeren Fahrzeugnutzung bei
den Pkw-Besitzern geführt.
Trotz dieser schwächeren
Zunahme des Kraftstoffverbrauches im letzten Jahrzehnt trägt
der Straßenverkehr zu dem Klimaschutzziel der Bundesregierung
nicht bei. Darin hatte die Regierung sich verpflichtet, eine
Reduktion der CO2-Emissionen um 25 % bis 2005 im Vergleich zu
1990 zu erreichen. Die CO2-Emissionen im Straßenverkehr
stiegen jedoch im Untersuchungszeitraum um insgesamt 6 %.
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