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Da der Anteil der einzelhandelsrelevanten
Ausgaben an den privaten Konsumausgaben nur noch rund ein Drittel
betrage, werde der Einzelhandel in diesem Jahr nur ein schwach
positives Umsatzwachstum erwirtschaften. Für eine deutlich
positive Entwicklung sei dieser Wirtschaftsbereich aber mehr
als alle anderen auf eine verlässlichere Finanz- und Wirtschaftspolitik
angewiesen.
Das für dieses Jahr
zu erwartende Wirtschaftswachstum von rund 1,5 Prozent werde
aber neben dem steigenden privaten Verbrauch nur in Verbindung
mit deutlich steigenden Bruttoanlage- investitionen und Exporten
erreicht. Ein weiterhin anhaltender Aufwertungsprozess des Euro
könne einen positiven Außenbeitrag zum Bruttoinlandsprodukt
gefährden. Von den Investitionen sei ein positiver Wachstumsbeitrag
angesichts des vorhandenen Investitionsstaus - der sich in den
vergangenen drei Jahren aufgebaut habe - zu erwarten.
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