Mittel für Außenwirtschaftsförderung
aufgestockt
DIHK/Wansleben: Gutes
Signal für Unternehmen
(ots - 11.10.01) - Der Haushaltsausschuss des Deutschen
Bundestages hat beschlossen, wichtige Mittel für die Außenwirtschaftsförderung
wieder aufzustocken, die dem Rotstift der Bundesregierung zum
Opfer zu fallen drohten. Dies sei ein positives Signal für
die weltweit tätigen Unternehmen, gerade in der augenblicklichen
Konjunkturschwäche, so Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer
des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Der Haushaltsausschuss
stockte fraktionsübergreifend die Mittel des Bundes für
Leistungen der Auslandshandelskammern wenigstens wieder auf Vorjahresniveau
(66,5 Millionen DM) auf, nachdem der Entwurf für den Bundeshaushalt
eine deutliche Absenkung vorgesehen hatte.
Ebenso glich der Haushaltsausschuss
einen wesentlichen Teil der Kürzungen für die Auslandsmesseförderung
aus, einem wichtigen Instrument für den Erfolg gerade mittelständischer
Unternehmen auf den Weltmärkten (65,5 Mio. DM). Diese Investitionen
machen sich, wie Wansleben unterstrich, durch die Steuerzahlungen
der exportstarken Unternehmen mehr als wett: Deutsche Unternehmen
erreichten 2001 ein Exportvolumen von 1,3 Billionen DM: Als wesentlicher
Konjunkturmotor und Arbeitsplatzgarant sei es eine wichtige politische
Aufgabe, die Anstrengungen der Unternehmen auf den Weltmärkten
zu unterstützen.
Die Auslandshandelskammern
werden von den Unternehmen schnell wachsend in Anspruch genommen.
Allein die Anzahl der beantworteten Anfragen sei in den letzten
zwei Jahren um 20 Prozent auf über 850.000 pro Jahr gewachsen,
unterstrich der DIHK. Die Wirtschaft bringe dabei den größten
Teil der Mittel auf, ein gutes Beispiel, wie Staat und Wirtschaft
effizient Aufgaben anpacken könnten.
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