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Der Erwartungsindex für
diese Investitionen sinkt von 110 auf 107 Zähler, bleibt
aber ebenfalls im positiven Bereich und gibt der weiter optimistischen
Haltung Ausdruck. Nach der aufsteigenden Entwicklung im August
hält der IT- und TK-Dienstleistungsmarkt knapp das erreichte
Niveau. Der Service-Ausgaben-Indikator erreichte im September
fast 100 Zähler. Damit halten sich die Mittelständler
mit erhöhten und reduzierten Dienstleistungs- budgets die
Waage. Der Erwartungsindex sinkt jedoch von 105 auf 98 Punkte
und deutet damit für die kommenden drei Monate auf wieder
reduzierte Service-Ausgaben hin. Ausblick der Branchen
Bis auf die Öffentlichen
Verwaltungen erwarten alle mittel- ständischen Wirtschaftszweige
in Deutschland für das nächste Quartal eine bessere
Geschäftslage als in den zurückliegenden drei Monaten.
Während die gewerbliche Wirtschaft bereits von der Herbstbelebung
profitiert, sind die öffentlichen Haushalte von Kürzungsdiskussionen
betroffen. Die beste aktuelle Ertragslage zeigt sich bei der
Industrie und den Finanzdienstleistern. Die positivste Entwicklung
in den nächsten drei Monaten erwarten das Kredit- und Versicherungsgewerbe
und vor allem der Dienstleistungssektor.
Hintergrundinformation
IT-Mittelstandsindex
Die mittelständischen
Unternehmen tragen über 40 Prozent zu den Ausgaben und Investitionen
hinsichtlich Informations- und Telekommunikationstechnologie
in Deutschland bei. Um der Bedeutung des Mittelstandes für
den IT-Markt Rechnung zu tragen und die Entscheider der mittelständischen
Wirtschaft bei ihrer Investitionsplanung zu unterstützen,
hat Cisco Systems Anfang diesen Jahres gemeinsam mit TechConsult
den "IT-Mittelstandsindex" ins Leben gerufen. In einer
monatlichen Befragung werden Lage und Erwartungen bezüglich
Umsatz und IT-Investitionen eingefangen. Er basiert auf einer
standardisierten Transformation der Realisation (Lage) und dem
Vergleich der "vergangenen drei Monate" zu den "folgenden
drei Monate" (Erwartungen). Die Befragungsteilnehmer haben
dabei monatlich die Möglichkeit, sich zwischen "gefallen",
"gleichgeblieben" und "gestiegen" bei "Lage"
bzw. "fallend", "gleichbleibend" und "steigend"
bei "Erwartungen" zu entscheiden.
Berechnung: (X - Y) /
(X + Y + Z) *100 +100
X = Anzahl "positive
Einschätzungen"
Y = Anzahl "negative Einschätzungen"
Z = Anzahl "neutraler Einschätzungen"
Der dabei resultierende
Saldo kann theoretisch die Werte "0" bis "200"
annehmen, wobei ein Wert von "100" einen ausgeglichenen
Anteil positiver wie negativer Einschätzungen darstellt.
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