Da der private Verbrauch rund 55 Prozent des Bruttoinlands- produktes ausmacht, schlägt dies massiv auf das Wachstum durch. Investoren und Verbraucher erwarten daher von der Politik mehr als nur halbherzige Anstrengungen, um das stark angeschlagene Vertrauen der Wirtschaft zu stabilisieren", betonte der BDI-Präsident. "

Dass sich die schlechte Stimmung in der Wirtschaft zunehmend verfestigt, ist nicht zuletzt auch dem wirtschaftspolitischen Fehlstart der Bundesregierung nach der Wahl zuzuschreiben. Wenn wir in Deutschland das Wachstum stärken wollen, dann müssen wir die Steuerlast senken. Steuerpolitik muss auch zum Ziel haben, das Wirtschaftswachstum zu stimulieren. Der Politik mangelt es offensichtlich an Kalkulierbarkeit, die auch in schwierigen Zeiten Halt geben kann. Zwar weisen manche Schritte in die richtige Richtung. Doch fehlt diesen Maßnahmen bisher die Einbettung in ein umfassendes und schlüssiges Reformkonzept", so Rogowski.

Der BDI hat in seinem Konzept "Für ein attraktives Deutschland: Freiheit wagen - Fesseln sprengen" ausgearbeitet, was die Regierung jetzt anpacken muss, damit Deutschland bis 2010 in die Spitzengruppe Europas aufsteigt. "Die Wirtschaftspolitik muss endlich den Ernst der Lage begreifen, sonst haben wir demnächst wirklich 4,5 Millionen Arbeitslose. Denn unter den bisherigen Rahmenbedingungen schaffen wir mit einem Prozent Wachstum keine Arbeitsplätze, sondern noch mehr Arbeitslose. Die Unternehmen erwarten jetzt ein unmissverständliches Aufbruchsignal", forderte der BDI-Präsident.


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