Durch die faktisch schon stattfindende Zusammenlegung von KfW und DtA zu einer Mittelstandsbank steht seit Anfang Januar ein zentraler Ansprechpartner in allen Finanzierungsfragen zur Verfügung. Clement: „Dem Mittelstand wird durch die Gründung der Mittelstandsbank mehr Geld schneller zur Verfügung stehen“.

Auch gelte es, den Masterplan "Bürokratieabbau" zügig zu verabschieden. Die Verwaltungsabläufe müssten weiter entschlackt, überflüssige Regelungen beseitigt und der Dienstleistungsgedanke in den Verwaltungen gestärkt werden. Minister Clement: „Ich habe die Wirtschaft aufgefordert, mir die aus ihrer Sicht wichtigsten bürokratischen Hemmnisse zu nennen und praktikable Vorschläge für ihre Beseitigung aufzuzeigen. Uns liegt inzwischen eine Vielzahl von Vorschlägen vor, die wir jetzt – auch im Dialog mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften - zügig und eingehend prüfen und gegebenenfalls in die Tat umsetzen.“

Notwendig sei auch eine verstärkte und beschleunigte mittelstandsgerechte Modernisierung vorhandener Ausbildungsberufe und die Schaffung neuer Berufsfelder. Minister Clement hat in diesem Zusammenhang eine rasche Prüfung der Hartz-Vorschläge zur Mobilisierung von mehr Ausbildungsplätzen in Form von sogenannten Ausbildungszeit- Wertpapieren eingeleitet. Ferner müsse die Entwicklung differenzierter - vor allem 2-jähriger - Ausbildungsberufe deutlich intensiver vorangebracht werden, um gerade eher praktisch begabten Jugendlichen eine Chance auf Ausbildung und Beschäftigung zu geben.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung von innovativen Unternehmen. Dabei werde ein wichtiges Element die bessere Vernetzung von kleineren und mittleren Unternehmen mit der Forschung sein. Aber auch ein verbesserter Technologietransfer im Handwerk sei dringend erforderlich. Clement: „Wir starten eine Initiative unter dem Motto „Innovation und Zukunftstechnologien im Mittelstand“. Den Aktionsplan hierzu werde ich bis zum Sommer vorlegen. Wachstum und Beschäftigung werden zunehmend von innovativen mittelständischen Unternehmen getragen. Daher müssen wir uns schnell besonders auch um diese kümmern.“ Dazu kommt eine Außenwirtschaftsoffensive, die zentrale Bereiche der Außenwirtschaftspolitik noch intensiver bündelt - etwa durch eine stärkere Ausrichtung der Auslandsmesseförderung auf mittelständische Unternehmen und eine Beschleunigung des Zugangs zu Hermes-Exportbürgschaften.

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