Studierende als Unternehmer
Betriebswirtschaft anwenden statt auswendig lernen
5.11.03 - - Eine praxisorientierte
Ausbildung fordern Unternehmen in der heutigen Zeit von Universitäten
und Fachhochschulen. Unternehmenssimulationen bieten eine optimale
Lösung, um Studierenden betriebswirtschaftliche Kenntnisse
nachhaltig und interaktiv zu vermitteln.
Für einmal sitzen
die Studierenden nicht vor theoretischen Büchern, sondern
vor "ihrem Unternehmen": Drei bis fünf Personen
bilden die Geschäftsleitung eines simulierten Unternehmens
und erfahren so hautnah, was es heisst, unternehmerisch zu denken
und zu handeln. Sie "hören ihren Cash Flow", "sehen
die Kostenträger bei der Arbeit" und erstellen selbstständig
Jahresabschlüsse. Dabei konkurrieren sie mit anderen Teams
um Kunden und Marktanteile.
Was seit 1994 über
100 Kunden (international tätige Grossunternehmen aus allen
Bereichen) mit Erfolg für ihre Mitarbeitenden anwenden,
bietet die Schweizer Firma Targetsim
AG nun auch für Bildungsinstitutionen an. Targetsim ist
einer der führenden Entwickler von Brettsimulationen in
Europa. Bereits setzen ein Dutzend Fachhochschulen und Universitäten
in Deutschland, der Schweiz und Österreich Targetsim®
Simulationen ein, u. a. die Universität St. Gallen, die
FH Magdeburg und neu auch die FH Salzburg.
Prof. Dr. Dieter Hessel,
Leiter des dortigen Lehrstuhls für Entrepreneurship und
Gründungsmanagement, hat die Simulation als fixen, unverzichtbaren
Bestandteil in die Ausbildung integriert: "Dieses Planspiel
ist ein hervorragendes Tool für das "Begreifen"
der grundlegenden Prozesse der Betriebswirtschaft und Unternehmensführung",
bestätigt er.
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