Wachstumsprognose halbiert
Galoppierender Niedergang
Deutschlands
Schwammig, unkonkret, nicht
an der Realität orientiert und völlig inakzeptabel
nennt die Bundesregierung die Ergebnisse des Frühjahrsgutachtens
der sechs führenden Wirtschaftsforschungs- institute. Und
hier hat Sie vollkommen recht. Wozu bekommen die Institute eigentlich
Millionenzuschüsse aus dem Steuersäckel, wenn man im
Herbst 1,7 % Wachstum prognostiziert, die man kaum ein halbes
Jahr später auf 0,7 % mehr als halbieren muß, wobei
die Realität dann wohl eher bei Null Prozent liegen dürfte.
Die Jubel- prognosen jeweils im Herbst resultieren gerade daraus,
dass die Institute am Tropf der Regierung hängen und daher
gar keine ehrlichen Prognosen liefern können (wollen?) und
dürfen. Die Realität, dass die Wirtschaftspolitik in
diesem Land ein einziges Desaster ist wird hier ausgeblendet.
Dass die Unternehmen mit fliegenden Fahnen Produktion und Verwaltung
in die EU-Beitrittsländer verlagern und Arbeitskräfte
von dort in Scharen deutsche Jobs okkupieren ist nur die logische
Folge ideologisch verblendeter Politik von Ökosteuer über
Mindestlöhne bis zur überbordenden Bürokratie,
die fast jedem mittelständischen Unternehmen die Luft zum
Überleben abschnürt. Und wenn der Minister dann persönlich
"als Lacher" im Fernsehen zum besten gibt, dass es
ihm von seiner Verwaltung und diversen Lobbies unmöglich
gemacht wird die Bürokratie abzubauen, dann wird auch klar,
warum niemals ein Minister wegen Unfähigkeit sein Amt verliert
(Clement, Fischer), sondern nur wenn er versucht die bestehende
Lähmung auszuhebeln oder beim Belügen der Öffentlichkeit
dermaßen plump erwischt wird, dass sich das nicht mehr
aussitzen lässt und sich seine Seilschaft von ihm distanziert.
Dabei sind die Dinge so einfach:
Bürokratie und gesetzliche Hemmnisse um 90 % reduzieren,
Steuersätze für jegliche unternehmerische Tätigkeit
auf 25 % setzen (siehe Österreich etc.), dem Bürger
mehr Einkommen für den Konsum lassen, denn nur so lässt
sich die Binnenwirtschaft ankurbeln (siehe UK, USA etc.), wobei
Steuer- und Abgabensenkungen für die Bürger zu mehr
Konsum und damit wieder mehr Steuereinnahmen führen und
Wachstumsraten von 5-6 % bei nur noch 2 Mio. Arbeitslosen, sowie
wachsendem Steueraufkommen (bei Abbau der Subventionen und durch
erhöhte Nachfrage) sind innerhalb von maximal 2-3 Jahren
Realität. Nur wenn die Minister keine Visionen haben sondern
Buchhalter sind, dann wird sich nichts zum positiven ändern.
Es geht nur die bisher schon trabende und jetzt galoppierende
Flucht aus Deutschland heraus und in die Schattenwirtschaft weiter.
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