Abbau bürokratischer Hemmnisse

(opm - 11.12.01) Der "Abbau bürokratischer Hemmnisse" gehört zu den wichtigsten Aufgaben zur Stärkung wirtschaftlicher Innovation und Dynamik. Deshalb wurde eine Initiative mit den Kommunen ins Leben gerufen, die die bestehenden positiven Ansätze verstärken und den Abbau bürokratischer Hemmnisse beschleunigen soll. "Wir lesen und hören bisher fast ausschließlich von Beispielen bürokratischer Belastungen. Was wir nicht wahrnehmen, ist die Vielzahl der positiven Ansätze. Dies werden wir ändern" sagte die Mittelstandsbeauftrage der Bundesregierung Margareta Wolf.

Übereinstimmung bestand zwischen den Teilnehmern darin, dass zunächst die Vielzahl der bestehenden guten Beispiele bekannt gemacht werden muss, um hierdurch Nachahmer zu finden. In den Städten, Gemeinden und Kreisen habe gerade in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden hin zu flexiblem Verwaltungshandeln und damit zum Bürokratieabbau. Gerade "Best Practice" führe zu einer Verbesserung der Standortqualität für Unternehmen. Damit ist der Wettbewerbsgedanke nicht nur Teil der Wirtschaftspolitik, sondern auch Teil der Standortpolitik der Kommunen.

Beispielhaft sind:
(weisen Sie Ihre Gemeinde ruhig darauf hin)

  • In einigen Städten wird die Wirtschaftsförderung als One-Stop-Agency betrieben. Alle wichtigen Verwaltungsleistungen werden aus einer Hand angeboten, so dass Unternehmen sich nur noch an eine Stelle wendet.
  • Eine Stadt stellt den ortsansässigen Unternehmen kostenlos eine E-Commerce-Software zur Verfügung, die ihnen den Einstieg in den E-Commerce und das Online Shopping ermöglicht
  • Eine Kommune hat ein Tele-Service-Center als Dienstleister für kleiner und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer eingerichtet und bietet eine breite Servicepalette wie Telemarketing, Produkthotline, Kundenberatung, Telefonservice an.
  • In einer Stadt werden die städtischen Ausschreibungen auf der eigenen Homepage präsentiert. Dies führt zu einer höheren Transparenz der Ausschreibungen und einer schnelleren Information der Unternehmen.
  • Die Kooperation zwischen Kommune und Unternehmen bei Grundstücksverkäufen, der Abstimmung bei Neuansiedlungen und gemeinsame Werbung

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