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Mehr Beschäftigung schaffen
(14.12.01 - opm) - Arbeitslosigkeit
ist furchtbar. Die CDU/CSU Bundestagsfraktion will mehr Beschäftigung
schaffen und schlägt deshalb vor:
- die Arbeitslosen- und
Sozialhilfe zu vereinheitlichen. Es darf nicht sein, dass sich
Beschäftigungslose in einem Gewirr von kommunalen und staatlichen
Ämtern mit unterschiedlichen Leistungen wiederfinden.
- niedrige Löhne deutlich
attraktiver machen. Es darf nicht sein, dass der Abstand zwischen
einem Arbeitseinkommen und der "Stütze" so gering
ist, dass es sich nicht lohnt, einen Arbeitsplatz anzunehmen.
Das Konzept ist gegenseitige
Solidarität. Geben und Nehmen, Leistung und Gegenleistung
und die Eigenverantwortung jedes Einzelnen im eigenen und im
Interesse der Gemeinschaft, das muss wieder gelten.
Deshalb soll bei weniger
gut bezahlten Jobs ein staatlicher Zuschuss gezahlt werden,
z.B. "Kombilöhne" oder ein "Einstiegsgeld".
Man kann kann auch beim Arbeitnehmer-Anteil der Sozialversicherungsbeiträge
ansetzen. Was im Steuerrecht geht, das funktioniert auch hier:
degressiv gestaffelte Beiträge, damit der Nettolohn deutlich
über das Sozialhilfeniveau steigt.
Unter dem Strich wird das
sogar billiger: Lieber jemanden mit 200,- DM Subvention im Monat
in Arbeit bringen als ihn mit 2000,- DM Sozialleistungen frustriert
zu Hause sitzen zu lassen.
Im Ausland funktioniert
dies schon: Dänemark hat in nur 5 Jahren die Arbeitslosigkeit
von fast 12% auf 5,5% halbiert. Der Grund für diesen Erfolg
sind die Reformen auf dem Arbeitsmarkt: die Verschärfung
der Anforderungen an Arbeitslose ("Rechte und Pflichten").
Die Arbeitslosenunterstützung ist sozial gerecht und bewahrt
die Würde. Dafür muss der Betroffene aber ein angebotenes
Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis annehmen.
Das können auch wir
umsetzen. Wenn wir in Deutschland die Arbeitslosenquote von derzeit
über 9 % halbieren, dann sparen wir Jahr für Jahr über
50 Mrd. DM "Stütze"!
Autor(en): Peter Götz,
Karl-Josef Laumann
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