Unternehmen sehen
Schuld für
E-Commerce-Flops bei sich selbst
(iBusiness - 9.4.2001) Jedes zweite
Unternehmen sieht den Erfolg bei seinen E-Commerce-Tätigkeiten
durch interne Probleme beeinträchtigt. So seien nicht die
Nachfrage im Markt oder die eigenen Online-Angebote die Hürden
zum Erfolg, sondern unzureichende Kompetenzen und Schwächen
in der Technik. So eine Studie von Sterling Commerce.
Nur etwa jedes zehnte Unternehmen erzielte bei ihren E-Commerce-Tätigkeiten
bessere Ergebnisse als erwartet. Bei knapp einem Drittel erfüllten
sich die Erwartungen nicht und 23 Prozent der Firmen klagten
sogar über "sehr unbefriedigende Ergebnisse".
Überraschenderweise hielten nur 43 Prozent der befragten
Firmen die unzureichende Marktnachfrage für ein Problem
bei der E-Commerce-Entwicklung. Etwas mehr als die Hälfte
führen die Mißerfolge auf technische Schwierigkeiten
und Projektprobleme bei der Umsetzung der E-Commerce-Strategien
zurück. Nahezu jedes zweite Unternehmen sieht Know-how Probleme
als Grund für Vermarktungsschwächen im Internet.
Sterling
Commerce sieht es in seiner Studie
als positiv, dass interne Schwierigkeiten zu den Problemen führen.
Denn "wenn der Markt offensichtlich den Online-Handel angenommen
hat, dann bestehen eindeutig positive Vorzeichen für das
E-Commerce". Der Grund dafür: technische Schwächen
der Unternehmen ließen sich vergleichsweise einfacher in
den Griff bekommen, als eine noch fehlende Nachfrage.
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