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44 % der Konsumenten shoppen
im Internet
(pte, 13.12.01) - Forrester-Studie: Online-Einkauf
gewinnt an Boden
Trotz des Einbruches der New Economy an den Börsen gewinnt
der Online-Einkauf bei den deutschen Konsumenten immer mehr an
Boden. Laut einer aktuellen Forrester-Studie gehen inzwischen bereits 44 Prozent der Deutschen
ins Internet, vor allem wenn bei Kaufentscheidung oder Reisebuchung
Produkt- und Preisinformationen fehlen. Auch der Kauf von Software,
Musik und Büchern wird zunehmend per Internet getätigt.
Die Internetnutzung verändert
die Informationsgewohnheiten der Konsumenten maßgeblich,
so die Forresterstudie.
- 29 Mio. Deutsche verfügen
über einen eigenen Internetanschluss und
- 31 Prozent bevorzugen
fürs Surfen schnelle ISDN-Verbindungen.
Die leistungsstarken Anschlüsse
heben die pro Woche im Web verbrachte Zeit. Ein Drittel der Internetnutzer
kauft über das Netz. Allerdings wird meist per Rechnung
oder Überweisung bezahlt. Das führt Mihajlo Hadzi-Stevic,
Analyst bei Forrester, auf die erfolgreichen Katalogversandhäuser
wie Otto Versand und Quelle zurück. Die Unternehmen begrüßen
es nach wie vor, wenn ihre Kunden per Rechnung zahlen. Je höher
die Onlinekauferfahrung der Konsumenten ist, desto mehr steigt
die Kaufhäufigkeit und die Ausgaben pro Einkauf. Ab einer
Online-Erfahrung von zwei Jahren sind signifikante Steigerungen
feststellbar.
Der Onlinewarenkorb wird
vor allem von Büchern, CDs und Software geprägt. Aber
auch Finanzdienstleistungen gewinnen an Boden. 22 Prozent aller
Deutschen nutzen bereits Online-Banking. Internetnutzer verfügen
laut Studie häufiger über Finanzprodukte als Menschen,
die das Web nicht nutzen. Knapp doppelt so viele Internet-User
besitzen Kreditkarten (43 Prozent), Investmentfonds (43 Prozent)
und Aktien (36 Prozent). Der Aktienkauf im Internet bleibt aber
nach wie vor ein Nischenmarkt. Lediglich vier Prozent der Deutschen
kaufen Aktien im Netz.
Die Forrester-Studie basiert
auf einer Befragung von 4102 Konsumenten im Alter von über
16 Jahren im April und Mai 2001. Die Studie gibt laut Forrester
einen repräsentativen Überblick.
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