B2B-Marktplätze
im Umbruch
Von der Handelsplattform zum Dienstleister
29.05.2001. (press1: iBOT) - Nach
einer aktuellen Untersuchung von Berlecon Research steigt die
Zahl der B2B-Marktplätze deutlich langsamer als im Vorjahr.
Der Rückgang der Neugründungen geht einher mit einer
Umorientierung im Business-Modell: Zusätzliche Fulfillment-
und Integrationsfunktionen gewinnen an Bedeutung. Potenzial sehen
die Berliner Wirtschafts- forscher für Integrationsplattformen
und vertikale Nischenmarktplätze.
Gingen im ersten Halbjahr 2000 noch durchschnittlich zwei Marktplätze
pro Woche an den Start, sind jetzt erste Marktaustritte und Umorientierungen
zu beobachten. "Build and they will come - das Motto des
B2B- Marktplatzbooms im vergangenen Jahr - hat sich nicht bewährt.
Die 183 aktiven deutschen Marktplätze stehen jetzt vor der
großen Herausforderung, ein profitables Geschäftsmodell
zu finden, Teilnehmer zu gewinnen und langfristig zu binden",
so Berlecon-Geschäftsführer Dr. Thorsten Wichmann.
Berlecon Research hat für die aktuelle Studie eine detaillierte
Umfrage unter 98 deutschen Marktplatz- betreibern durchgeführt.
Die Untersuchung zeigt, dass derzeit lediglich neun Prozent der
Marktplätze profitabel arbeiten. "Die Marktplätze
haben erkannt, dass allein das Zusammenführen von Handelspartnern
keine schwarzen Zahlen bringt und erschließen jetzt zusätzliche
Einnahmequellen.
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