Krieg der Zahlungssysteme
fordert Tribut
Deutsche Bank 24 stellt eCash ein
25.5.2001 - Die Deutsche Bank 24
nimmt heute eCash vom Markt - Vorausbezahlte Zahlungssysteme
haben keine Chance - 78 Prozent der Banken halten Mobile Payment
für Umsatztreiber im M-Commerce
Der Kampf um die Vorherrschaft beim
sicheren Bezahlen im Internet ist in vollem Gang und immer
mehr Beteiligte steigen aus. Heute nimmt die Deutsche Bank 24
das Online-Bezahlsystem eCash vom Markt. Der Grund: Vorausbezahlte
Systeme werden sich nicht durchsetzen, prognostiziert die Mummert + Partner
Unternehmensberatung. Bisher zahlen
nur 1,5 Prozent der Online-Shopper mittels elektronischer Geldbörse.
Die Vielzahl von Bezahlsystemen im
Internet schreckt die Nutzer ab. Drei von vier Neulingen beim
Online-Shopping bevorzugen die konventionelle Rechnung. Die Folge
für die Händler: Zusätzliche Kosten durch das
notwendige Forderungsmanagement und die hohe Betrugsquote beim
Online-Shopping. Bestellungen per Nachnahme kosten die Händler
mindestens drei Mark. Das Ergebnis: Ein einheitliches Internet-Zahlungssystem
ist zumindest aus Händlersicht dringend erforderlich.
Vorausbezahlte Systeme, sogenannte
elektronische Geldbörsen, haben jedoch nach Experteneinschätzung
kaum Überlebenschancen. Der Grund: Die geringe
 |
weiter |

|
|