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E-Business im Mittelstand
fest verankert
Das Internet respektive
E-Business ist für den deutschen Mittelstand mittlerweile
eine feste Größe geworden. 84 Prozent der Unternehmen
sind zumindest mit einer eigenen Homepage im Internet präsent,
vor zwei Jahren waren es nur 70 Prozent. Auch die Zahl der Mittelständler,
die echte Geschäfte über das Netz abwickeln, nimmt
weiter zu: 40 Prozent (2002: 35 Prozent) der im Internet aktiven
Firmen handeln online, tauschen digital Daten mit Geschäftspartnern
aus oder steuern ganze Geschäftsabläufe über das
Netz. Das belegt eine vom Marktforscher TechConsult im Auftrag
von IBM
Deutschland und dem
Kölner Unternehmermagazin "impulse" durchgeführte Studie.
Nur noch jedes 50. Unternehmen
leistet sich den Luxus, komplett offline zu sein. Somit haben
die Betriebe die Aktivitäten rund um das Netz fest in die
Unternehmensstrategie und Geschäftsprozesse integriert.
Die Implementierung von E-Business-Aktivitäten scheint sich
auch immer schneller zu rechnen. 84 Prozent der Unternehmen erwarten,
dass sich ihre Web-Aktivitäten innerhalb von 24 Monaten
rechnen. Lediglich die Zahl derjenigen, die mit einer Profitabilität
des E-Business-Einsatzes schon im Laufe eines Jahres kalkulieren,
hat sich von 48 Prozent im Jahr 2002 auf nun 39 Prozent verringert.
Nur 13 Prozent der Befragten sagen, ihr Web-Engagement werde
"bis auf weiteres" nicht profitabel arbeiten. Dies
zeuge "von einem gesunden Optimismus und einer realistischen
Einschätzung der Marktchancen", so impulse-Chefredakteur
Thomas Voigt.
Als Motive für die
Einführung von E-Business-Anwendungen stehen die Nutzung
neuer Chancen (79 Prozent), die Kundenorientierung (54 Prozent)
und der Wettbewerbsdruck (52 Prozent) klar im Vordergrund. 52
Prozent der Befragten registrieren eine Stabilisierung des Umsatzes
(2002: 46 Prozent), knapp jede dritte Firma verzeichnet sogar
eine Umsatzsteigerung. Neben den Umsatzeffekten erzielen mittelständische
Unternehmer dank des Internets auch eindeutige Kostenvorteile.
Rund vier von zehn Firmen (39 Prozent) bieten so ihren Kunden
kürzere Lieferzeiten, 36 Prozent erreichen eine kostengünstigere
Zahlungsabwicklung und 29 Prozent reduzieren ihre Vertriebskosten.
Auf die Frage, wozu das
Internet im Betrieb hauptsächlich genutzt wird, nennen Firmenchefs
E-Mail (98 Prozent), Darstellung der Firma (94 Prozent) und Informationsrecherche
(79 Prozent) naturgemäß an vorderster Stelle. Allerdings
holen professionelle Anwendungen wie beispielsweise die Online-Beschaffung
kräftig auf: 44 Prozent (2002: 38 Prozent) der im Internet
aktiven Firmen kaufen Waren und Dienstleistungen via Web.
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