Mittelstandsportal - Internet

Zudem bringt das Internet in einer schwachen Konjunkturphase handfeste Geschäftsvorteile. So berichtet die Mehrheit der im E-Business aktiven Unternehmen laut der IBM/'impulse'-Studie vom positiven Einfluss auf den Umsatz:

  • 52 Prozent registrieren eine Stabilisierung des Umsatzes (2002: 46 Prozent).
  • Knapp jede dritte Firma verzeichnet sogar eine Umsatzsteigerung.
  • Die Höhe dieses durch das E-Business-Engagement erzielbaren Umsatzeffekts stieg im vergangenen Jahr von elf auf 13 Prozent.

Allerdings weisen die einzelnen Branchen hierbei unterschiedliche Ergebnisse aus. Während die Dienstleister bei einer durchschnittlichen Umsatzsteigerung von 16 Prozent leicht gegenüber den Vorjahr (2002: 20 Prozent) verlieren, liegt der Handel stabil bei elf Prozent. Spitzenreiter sind aber die Industrieunternehmen: Sie berichten von einer durchschnittlichen Umsatzsteigerung von 14 Prozent, ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei fünf Prozent.

Neben den Umsatzeffekten erzielen mittelständische Unternehmer dank des Internets auch eindeutige Kostenvorteile. Rund vier von zehn Firmen (39 Prozent) bieten so ihren Kunden kürzere Lieferzeiten, 36 Prozent erreichen eine kostengünstigere Zahlungsabwicklung und 29 Prozent reduzieren ihre Vertriebskosten. „Das belegt: E-Business ist ein wirksames Werkzeug zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung“, unterstreicht Stefan Bürkli, Vice President IBM Small and Medium Business für die D-A-CH Region.

Auf die Frage, wozu das Internet im Betrieb hauptsächlich genutzt wird, nennen Firmenchefs

  • E-Mail (98 Prozent),
  • Darstellung der Firma (94 Prozent) und
  • Informationsrecherche (79 Prozent)

naturgemäß an vorderster Stelle. Allerdings holen die professionellen Anwendungen wie beispielsweise die Online-Beschaffung kräftig auf: 44 Prozent (2002: 38 Prozent) der im Internet aktiven Firmen kaufen via Web Waren und Dienstleistungen ein.