Ricardo schliesst den Marktplatz
Keine wirtschaftlichen Perspektiven für Internet-Auktionen
pte - 6.11.03 -- Das Internet-Auktionshaus
ricardo.de
beendet am 17. November 2003 seine allgemeinen Auktionen. Als
Gründe gibt die Company schlechte wirtschaftliche Perspektiven
für den Betrieb eines Online-Markplatzes an. Ausgenommen
sind Immobilien-Auktionen, die wie gewohnt weiter laufen sollen. Gleichzeitig
kündigt ricardo neue Angebote an.
Trotz einer Fusion mit
dem britischen Auktionshaus QXL ging es mit dem deutschen Online-Marktplatz
wirtschaftlich immer mehr bergab. Das "Plattform-Geschäft",
bei dem ricardo als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer
agiert, zeigte sich immer weniger profitabel. Zusätzlich
war der Preiskampf mit dem Marktführer eBay wohl mit ein
Grund, warum der Marktplatz nun seine Läden dicht machen
muss.
Laut ricardo werden ab
dem 3. November keine neue Anmeldungen mehr entgegengenommen.
Bereits gestartete Auktionen laufen aber bis zum 17. November
2003 wie gewohnt weiter. Vorhandene Guthaben werden danach ausbezahlt.
Auktionare können nach dem Schließen des Markplatzes
gratis mit ihren Waren und Dienstleistungen zum niederländischen
Kollegen Intoko übersiedeln.
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