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Web-Services als Zukunftssysteme
7.08.03 -- Aufgrund ihrer
Flexibilität werden Web-Services- Technologien vermehrt
in Integrationsprojekte von Unternehmen eingebunden. Dies besagt
eine Basisstudie des deutschen Forschungsinstitutes Berlecon. Besonders in E-Business- Integrationen
können Web-Services besser angewendet werden und große
Vorteile für die Unternehmen bringen. Durch die Verwendung
dieser Technologien werden langfristig Kosten bei der Durchführung
von Projekten gespart und ein höherer Investitionsschutz
gewährleistet.
Für den effizienten
und vor allem flexiblen Einsatz von Web-Services bedarf es der
Nutzung von zwei Bestandteilen. Die Verwendung von XML (Extensible
Markup Language) als Datenformat verleiht den Programmiersprachen
und den Herstellern eine größere Unabhängigkeit
als HTML (Hypertext Markup Language). Zweites Kriterium ist die
Verwendung von serviceorientierten Architekturen. Diese sichern
die Wiederverwendbarkeit der bereits benützten Services
und machen diese Prozesse für zukünftige Projekte erneut
anwendbar.
Thorsten Wichmann, CEO
von Berlecon Research, sagte, dass sich das Unternehmen bereits
für 2003 sinnvolle Anwendungen mit Web-Services erwartet
habe und den erfolgreichen Einsatz in erste Projekte als positiv
empfinde. Jedoch sei die Anwendung dieser Services bislang pragmatisch
geschehen. Es wurden bis jetzt lediglich einzelne Bestandteile
dieser Services bei Bedarf angewendet, jedoch keine Lösungen,
die komplett mit Web-Services arbeiten, verwendet. Der Aufgliederungstrend
in einzelne Web-Services-Formate wird anhand einer Studie des
Gartner Markforschungsinstituts sichtbar.
Hierbei gaben 92 Prozent der in den USA befragten Firmen an,
dass sie mit Web-Services arbeiten. Dabei wurden mit 86 Prozent
XML-Formate am meisten verwendet, gefolgt von SOAP mit 31 Prozent,
UDDI mit 14 Prozent und an letzter Stelle WSDL mit drei Prozent.
Für detailliertere Informationen kann die Studie auf der
Berlecon
Homepage kostenlos
heruntergeladen werden.
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